Welche andere attraktive Online-Formate gibt es außer Onlinekursen?

Mich überzeugen Online-Workshops und das Potential, das in ihnen steckt. Online-Workshops sind definitiv kein Ersatz für Onlinekurse, denn das Konzept ist vollkommen anders. Aber ein Workshop ist keine Eintagsfliege, denn er hat viele charmante Seiten, die ein Onlinekurs nicht bieten kann.

Wo der Onlinekurs über einen längeren Zeitraum begleitet, trifft der Online-Workshop terminlich auf den Punkt. Und das ist einer seiner Vorteile: Er kann als einstündiger Kurzworkshop konzipiert werden, aber auch über einen ganzen Tag gehen.

Anbieter und Teilnehmer sind präsent und sitzen beim Workshop zeitgleich im selben Raum. Dieser Raum ist virtuell. Es kann die Facebook-Gruppe sein oder ein eigenes Forum. Auch Videokonferenzsoftware wie Zoom bietet uns einen geschützten virtuellen Raum, in dem wir miteinander sprechen, uns sehen und bei Bedarf den Bildschirm teilen können.

Der Austausch kann auch nur über E-Mail oder telefonisch stattfinden. So wie es für das Thema und für die Beteiligten am besten passt.

 

Willst Du mehr erfahren über die Möglichkeiten mit einem eigenen Online-Workshop?
Melde Dich an für das kostenlose Live Webinar:

5 Pluspunkte eines Online Tagesworkshops

Auch ein ganztägiger Workshop ist geschmeidig in der Vorbereitung und passt in jeden Terminkalender. Was sind die 5 großen Vorteile eines Online-Workshop?

1. Weniger Vorbereitung

In einem Online-Workshop liegt der Fokus weniger auf umfangreichem Content, sondern auf der konkreten Umsetzung.

Der Input für die Teilnehmerinnen sollte in kleinen Häppchen gut dosiert sein. So kommen sie zügig zum wesentlichen Teil des Workshops: ins Machen. Zusätzliche Informationen gibt es oft im direkten Austausch mit dem Workshopanbieter in den Fragerunden via Live-Videos oder im Webinarraum. Hier können Coaches, Berater und Trainer auch individuell mit den Workshop-Teilnehmern arbeiten.

Anders als bei einem Onlinekurs braucht es für einen Online-Workshop also:

  • keinen Kursbereich oder Mitgliederbereich für Kursmaterial,
  • kein ausgeklügeltes System von freigeschalteten Modulen,
  • keine dazu abgestimmten Emails und Motivationen.

Der Input kann durchaus in einem simplen Format z.B. einem PDF vermittelt werden. Damit ist das Workshopformat sehr gut geeignet auch für Einsteiger und Menschen, die weniger technikaffin sind.

Weniger Vorbereitung bedeutet auch, dass auch ein Workshop durchaus kurzfristig gehalten werden kann. Ein guter Weg, um spontane Ideen umzusetzen oder den Kunden kurzfristig aktuelle Themen anzubieten. Ende 2017 führte ich im Anschluss an die Christmas Kracher Challenge einen Weihnachts-Workshop durch. Für den Rest des Jahres macht dieses Thema keinen Sinn!

2. Verbindlichkeit

In einem Onlinekurs arbeiten die Teilnehmer mit dem Material wann immer sie möchten. Das heißt auch: Jeder muss sich die Zeit für den Kurs auch selber einplanen und braucht Selbstdisziplin.

Bei einem Online-Workshop dagegen blockt sich der Teilnehmer die Zeit für dieses virtuelle live Seminar und hält sich den Termin weitestgehend frei. Wer zu dem Termin kaum Zeit hat, wird ihn erst gar nicht buchen. Durch die zeitliche Begrenzung auf einen Tag – oder einen halben Tag oder weniger – arbeiten die Teilnehmer fokussiert an einem Themen.

Als Teilnehmer haben wir uns für den Tag entschieden und sind daher aktiv dabei, denn am Tag danach ist der Workshop schon vorbei. Als Anbieter muss ich die Teilnehmer nicht über Wochen bei der Stange halten und aus der Reserve locken, um dabei zu bleiben.

Mehr Verbindlichkeit bei einem Workshoptag

Im Workshop selber sind die Energie und Motivation der Teilnehmer und Anbieter hoch. Der Austausch findet in Echtzeit statt, ist zeitlich begrenzt und damit besonders intensiv.

Feste Zeiten für Input, Live-Austausch und Präsenz des Anbieters in der Gruppe geben dem Workshop eine feste Struktur.

3. Unmittelbare Ergebnisse im Online-Workshop

Im Workshop sind die Mitmachenden aktiv und werden konkrete Ergebnisse erzielen. Entsprechend müssen das Workshop-Thema und die Zielsetzung klar gewählt werden, damit die Erwartungen nicht enttäuscht werden oder es total hektisch wird. Die Ergebnisse können sichtbar, messbar aber auch spürbar für die Teilnehmer sein.

Hier sollte vorab überlegt werden, welches Workshop-Ziel Sinn macht und auch was überhaupt möglich ist.

Es eignen sich daher weder ein Abnehmprogramm in 8 Stunden, Perfektion in einer neuen Fremdsprache noch ein Durchbruch beim Fitnesstraining für einen Workshoptag. Aber auch in diesen eher langfristig wirksamen Bereichen, lassen sich passende Einzelthemen für einen Online-Workshop finden.

Generell darf ein bisschen getüftelt werden, um ein attraktives Workshopthema zu finden. Auch hierbei unterstütze ich die Teilnehmerinnen meines Online-Workshop Programms. Das Programm führe ich seit März 2018 durch: als Gruppenprogramm und auch als VIP-Paket. D.h. der Online-Workshop ist dann eine Einzelberatung.

4. Unmittelbares Feedback nach einem Online-Workshop

Den Online-Workshop verbringen Teilnehmer und Anbieter mehr oder weniger gemeinsam. Meist sehen wir als Anbieter direkt die Fortschritte der Teilnehmer und damit auch, was der Workshop ihnen gebracht hat.

Aus dem direkten Austausch, sowie den Fragen und Problemen der Teilnehmer können wir als Anbieter einiges lernen. D..h. den Workshop verbessern, Aspekte vertiefen oder streichen, das Material und das Timing anpassen. Und wir sehen auch, ob das Workshopthema auch Potential für weitere Angebote bietet. Nicht zuletzt bauen wir einen direkten Kontakt zu den Kunden auf, denn ein Online-Workshop menschelt deutlich mehr als ein Kurs aus der Konserve.

5. Davor und Danach, Workshoptag als Impulsgeber

Auch meine ersten virtuellen Produkte waren Online-Workshops. Mein erster Workshop lief über ein ganzes Wochenende und gab mir einen perfekten Einstieg, um das Thema auszuprobieren. Ein paar Workshop-Wochenenden später machte ich aus dem Kinderbilderkurs einen Selbstlernkurs. Der Kurs steht jetzt jederzeit zur Verfügung.

Aus einem Online-Workshop lässt sich daher mehr machen, je nachdem was man als Anbieter erreichen möchte. Und wir können uns erlauben, Fehler zu machen und es beim nächsten Online-Workshop einfach besser machen.

Ein Workshoptag kann auch gut für sich alleine stehen, lässt sich strategisch aber auch an verschiedenen Stellen in das eigene Angebot einbinden. Marit Alke bietet einzelne Workshoptage als Bausteine ihres Onlinekurses an, die aber auch Außenstehende buchen können.

Der einzelne Seminartag kann auch der Auftakt sein für mehr. Ähnlich wie ein Schnupperkurs für Interessenten, die das Thema eventuell vertiefen wollen.

Einfach online loslegen – 
mit Deinem eigenen Online-Workshop!

Komm ins gratis Webinar am 29.9.2020 um 11 Uhr.

Mit der Anmeldung trägst Du Dich in meinen E-Mail Verteiler ein. Du erhälst Zugang zum gratis Webinar und zu allen Infos rund um das Webinar. Mit der Bestätigung Deiner Anmeldung erklärst Du Dich damit einverstanden, meinen Newsletter zu erhalten. Du kannst Dich jederzeit mit einem Klick von dem Newsletter wieder abmelden. Hier bekommst du alle Hinweise zum Datenschutz.

Die Kunst der Themenfindung für den Online-Workshop

Das passende Thema zu finden steht im Fokus der Vorbereitung für einen Workshoptag. Es gibt Themen, die sind zu klein für einen mehrwöchigen Kurs und erlauben auch ein direktes Ausprobieren. So macht Katrin Hill einen Workshop zum Facebook Messenger-Bot. Frank Katzer bietet regelmäßig einen Workshoptag an, um den eigenen Youtube-Kanal einzurichten. Andrea Zehender führt einen Workshop für mehr Klarheit in Social Media durch. Die Entstehung dieses Workshops durfte ich begleiten. Meike Teichmann bietet für Illustratoren einen Portfoliotag an, auch Meikes Workshop entstand an unserem gemeinsamen Workshoptag.

Gitte Härter macht ihre Schreibworkshops mittlerweile nur noch im direkten E-Mail-Austausch der einzelnen Teilnehmer mit ihr. Auch das ist eine Form von geschütztem Raum, der perfekt fördert, was die Mitmachenden an dem Tag brauchen.

Manche Themen liegen auf der Hand. Aber als Ernährungsberater, Fitnesscoach, Business- oder Persönlichkeitscoach, Grafiker, Sprachlehrer oder Hundetrainer scheint es schwieriger zu sein, ein passendes Thema zu finden. Mit ein paar kreativen Überlegungen lassen sich aber für jeden Bereich, in dem es Onlinekurse gibt, auch passende Themen für einen virtuellen Workshop finden.


Der Online Workshop ist geschmeidig in der Vorbereitung und passt in jeden Terminkalender Klick um zu Tweeten

Zielgruppe auf den Punkt

Neben dem Thema ist es wichtig, die Zielgruppe für den Online-Workshop genau zu definieren und klar zu kommunizieren. Die Zilegrupep darf durchaus sehr spitz sein.

Das macht es – wie auch bei Onlinekursen – den richtigen Teilnehmern leichter, sich für den virtuellen Workshop zu entscheiden. Und für den Anbieter ist es so deutlich einfacher, die Teilnehmer in ihrem Prozess zu begleiten.  Auch der Austausch untereinander wird erleichtert, wenn Gleichgesinnte auf einem ähnlichen Level in der Gruppe sind.

Ähnlich wie Onlinekurse, sind Online-Workshops auch für introvertierte und hochsensible Menschen eine passende Alternative zu einem Präsenz-Seminar. Die Gruppen sind meist kleiner und persönlicher. Der unmittelbare Austausch mit anderen ist im Workshop besser zu steuern und es gibt genug Zeit für den Rückzug, jeder kann für sich selber arbeiten.

Es ist heute leicht, einen eigenen Workshop auf die Beine zu stellen. Dennoch gilt es ihn professionell vorzubereiten, damit die Teilnehmer auch dahin kommen, wohin sie ihre „Reise“ gebucht haben. Als Workshop-Anbieter kann man die eigenen Fähigkeiten individuell einsetzen und die Teilnehmer gezielt bei der Umsetzung unterstützen.

Im Podcast-Interview beim Kursersteller Marco Illgen war Marco nach unserem Gespräch über den Charme eines Online-Workshops so entflammt, dass er selber einen auf die Beine stellen wollte.

 

Weitere Artikel, die Dich interessieren könnten

werschreibt

 

 

Und wenn Du möchtest, dass andere von diesem Beitrag erfahren, dann pinne ihn einfach!