Wohin mit meinem Onlinekurs?

Wenn Du einen Onlinekurs erstellest, benötigst Du eine Kursplattform. Das ist der virtuelle Platz, an dem Du Deine Kursinhalte hinterlegst, damit sich Deine Kursteilnehmer die Inhalte ansehen können.

Es gibt mittlerweile sehr viele Kursplattformen für Onlinekurse. Hier möchte ich nur eine Auswahl von Plattformen vorstellen. Und zwar solche Anbieter, die

  • bereits einige Jahre auf dem Markt sind,
  • eine deutschsprachige Benutzer-Oberfläche und deutschsprachigen Support bieten,
  • für Einsteiger geeignet sind,
  • und preiswert sind.

Manche dieser Plattformen eignen sich auch für den Verkauf anderer Digitaler Produkte für die man keinen Kursbereich benötigt, z.B. E-Books, Online-Workshops, Online-Coachings oder Event-Tickets.

Die hinterlegten Links sind teilweise Partnerlinks, d.h. ich bekomme bei einer möglichen Buchung eine kleine Provision, der Preis bleibt für Dich unverändert.

Elopage

Bei Elopage* kannst Du sofort Deinen Onlinekurs erstellen und mit Kursinhalten füllen. Es gibt dort sehr viele Optionen, die man zusätzlich buchen kann. Gerade für Einsteiger empfehle ich, diese Zusatzoptionen erstmal zu ignorieren. Sonst kann man sich schnell mit Upsells, Bundles etc. verzetteln und fängt gar nicht erst an.

Neben dem Hosten und dem Verkauf von Onlinekursen kann man über Elopage auch die Bestellung anderer Produkte abwickeln, z.B. E-Books, Tickets, Online-Workshops, Coachings etc. Also Angebote, für die Du keine Kursinhalte auf der Plattform zur Verfügung stellen musst.

Ein schöner Zusatznutzen bei Elopage: Du hast eine Art Shop, d.h. Deine Produkte sind alle in einer Übersicht dargestellt auf Deiner Elopage-Seite und Du kannst dort auch Kategorien für Deine Produkte anlegen.

So sieht mein „Shop“ bei Elopage aus:

 

Du kannst bei Elopage im eigenen Namen verkaufen, d.h. kümmerst Dich dann selber um Rechnungen, Storno etc. Oder Du nutzt das sogenannte Reseller-Modell, so dass Elopage in Deinem Namen verkauft. D.h. Du bekommst monatlich eine Gutschrift und die Auszahlungen von Deinen Verkäufen über Elopage.

Elopage hat 2020 eine Preismatrix eingeführt: die Provision hängt vom Produktpreis und von Deinem Umsatz ab. Elopage hat immer mal wieder Änderungen und probiert auch gerne Neues aus. So kannst Du gegen Aufpreis Deinen Kursbereich beispielsweise auch als App anbieten.

Der Support von elopage meldet sich meist innerhalb von einem Tag.

Für die monatlichen Gebühren gibt es verschiedene Preismodelle, die Du 30 Tage kostenlos testen kannst. Für Einsteiger gibt es ein gratis-Modell. Wer leicht einen ersten Kurs auf einer Plattform anbieten möchte, kann sich hier unverbindlich als Verkäufer bei elopage registrieren*.

Digistore24

Digistore24 ist keine Kursplattform, sondern übernimmt die Zahlungsabwicklung. Du hast keine monatlichen Gebühren, sondern Digistore24 erhält bei jedem Verkauf eine Provision. Du musst Dich bei Verkäufen über Digistore24 also nicht um Rechnungen, Storno etc. kümmern. Das entspricht in etwas dem Reseller-Modell von Elopage.

Um Dein Produkt über Digistore24 zu verkaufen, musst Du dafür eine Angebotsseite auf Deiner Webseite erstellen, die dann mit Deinem Angebot bei Digistore24 verknüpft wird.

Digistore24 eignet sich für:

  • Onlinekurse, die Du dann woanders zur Verfügung stellst.
  • Für Abomodelle, z.B. einen Mitgliederbereich, den Du dann an anderer Stelle zur Verfügung stellt.
  • Für E-Books oder Audios, die Du in einem „Tresor“ zur Verfügung stellst, so dass sie automatisch augeliefert werden.
  • Für den Verkauf von
    • Online-Workshops,
    • Coachings,
    • Veranstaltungstickets,
    • physischen Produkte.

Sehr schön: wenn Du mit jemandem zusammen ein Produkt anbietest, dann kann man es bei Digistore24 leicht einrichten, so dass die Erlöse gleich auf beide Konten gehen.

 

CopeCart

Eine Alternative zu Digistore24 ist Copecart* aus Berlin. Es ist ähnlich nutzbar wie Digistore. Und über Copcart können wir sowohl Digitale Produkte und auch physische Versandprodukte verkaufen.

 

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  • mehr über die 3 wichtigsten Arten von Onlinekursen: Selbstlernkurs, begleiteter Onlinekurs und Online-Workshop.
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Coachy

Mit Coachy* lassen sich ebenfalls im Handumdrehen Onlinekurse erstellen und Du hast eine Übersicht Deiner Angebote auf einer Seite. Coachy nennt es „Onlineschule“, die den Käufern als Mitgliederbereich zur Verfügung steht, im dem sie sich einloggen können. Coachy wirbt damit, dass man in 6 Minuten dort seinen Onlinekurs erstellen kann und zeigen das auch in einem Video!

Interessantes Feature: der Mitgliederbereich bei Coachy lässt sich auf Deutsch oder auch auf Englisch einstellen.

In Coachy kannst Du auch eine einfache Verkaufsseite Deines Angebotes erstellen und das Layout entsprechend dem eigenen Branding farblich anpassen. Coachy übernimmt nicht die Zahlungsabwicklung, aber das lässt sich dort sehr einfach mit Digistore24 verknüpfen. Coachy ist eine kostengünstige Alternative, ohne Schnick Schnack. Du kannst Coachy hier 30 Tage kostenlos testen*.

Spreadmind

Bei Spreadmind* ist alles inklusive. Der Anbieter ist für Dich optimal, wenn Du neben einer Kursplattform auch die Webseite, E-Mail-Anbieter und Zahlungsabwicklung aus einer Hand haben möchtest.

Dadurch laufen die einzelnen Komponenten geschmeidig miteinander und Du hast auch nur einen Ansprechpartner, wenn mal etwas nicht funktionieren sollte. Das ist natürlich reizvoll für alle, die ganz am Anfang stehen und sich nicht für jeden Service einen eigenen Anbieter suchen und sich jeweils in neue Plattformen einarbeiten wollen.

Die monatlichen Kosten sind durch das umfassende Rundum-Sorglos-Paket höher als bei einer reinen Kursplattform. Zu Spreadmind*.

 

apprex

Noch relativ neu ist apprex. Da apprex einige Vorteile gegenüber anderen Plattformen hat, darf er hier nicht fehlen. Apprex ist ein deutscher Anbieter aus der Nähe von Nürnberg und verbindet das Know-How aus der Trainerbranche mit smarten Lösungen. Damit fühlen sich vor allem Kursanbieter abgeholt, die eben nicht lange an Technik-Details hantieren wollen. Du bekommst alles aus einer Hand, um Deine Onlinekurse, Workbooks, eBooks, reine Audiokurse und Coachings an die Kunden zu bringen.

Aber was unterscheidet Apprex in der Nutzung? Hier nur ein ganz wichtiger Aspekt: Neben dem Kursmaterial hat Dein Kursbereich auch einen Community-Bereich. D.h. Du brauchst keine begleitende Facebook-Gruppe, sondern kannst den Austausch mit den Teilnehmerinnen direkt in Deinem Kursbereich durchführen. Damit hat apprex ein Dilemma für viele Anbieter gelöst, die nach einer Alternative zu Facebook suchen!

Mitgliederbereich, Zahlungsabwicklung, Landingpages & Website, E-Mail Autoresponder uvm. kannst Du für ein digitales Produkt komplett kostenfrei testen. Apprex übernimmt die Rechnungsstellung für Dich bei der Anbindung von PayPal, Stripe oder Mollie. Du kannst aber auch Digistore24 oder CopeCart als Zahlungsanbieter auswählen.

Apprex hat viele gängige Tools integriert, wie z.B. Canva. Du musst also nicht mehr die Plattformen wechseln. ActiveCampaign, CleverReach, Sendinblue, Zoom, die Bilddatenbank Pixabay uvm. findest Du direkt in apprex.

Das Preismodell richtet sich nach der Anzahl der Kurse, die man anbieten möchte. Das macht es auch für Einsteiger attraktiv. Denn wer erstmal nur einen Kurs anbieten möchte, ist zum kleinen Preis dabei. Außerdem beteiligt sich apprex nicht am Umsatz Deiner Kursverkäufe und stellt viele kostenfreie Vorlagen zur Auswahl für Deine Landingpages zur Verfügung.

Für jedes Angebots-Modell gibt es außerdem eine 30-tägige kostenlose Testphase. Das Testen erfordert keinerlei Kreditkarte und Du kannst sofort loslegen. Hier unverbindlich bei apprex anmelden.*

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Udemy

Udemy ist eher ein Marktplatz für Onlinekurse und unterscheidet sich daher von den anderen Anbietern. Bei Udemy kannst Du Deinen Videokurs einstellen und musst Dich nicht um das Marketing kümmern. Es gibt immer wieder Aktionen, bei denen die Kurse sehr günstig verkauft werden. Im Gegenzug bekommst Du kostenlose Werbung. Du entscheidest selber, ob Du dabei mitmachen möchtest.

Hier sollte man also überlegen, welche Art Kurse man dort einstellen möchte. Viele Onlinekurs-Anbieter nutzen Udemy eher als Suchmaschine und legen dort ihren Kurs als Freebie oder günstiges Einstiegsprodukt an.

Der Kurs bei Udemy sollte mindestens 30 Minuten Videolänge haben, d.h. Du kannst schnell mit sehr kleinen Onlinekursen starten. Neben den Videos kann man in seinem Onlinekurs auch PDFs zur Verfügung stellen oder beispielsweise ein Quiz für die Kursteilnehmer einfügen.

Die Anmeldung bei Udemy als Dozent ist kostenlos. Udemy verdient an den Verkäufen Deiner Onlinekurse.

Und welche ist die beste Kursplattform für Onlinekurse?

Es gibt nicht DIE beste Kursplattform, denn die Bedürfnisse und Geschmäcker von uns Kursanbietern sind verschieden. Überlege, was Du benötigst und wieviel Du investieren möchtest.  Man kann natürlich auch mehrere Kursplattformen nutzen oder wechseln, wen man merkt, dass sich die Anforderungen ändern. D.h. auch: Du musst jetzt kein großes Preismodell wählen, weil Du in 3 Jahrn vielelicht 50 Kurse anbieten möchtest. Upgraden und Downgraden ist meistens möglich.

Wir dürfen unsere Kurse einfach halten und benötigen nicht jedes Technik-Feature. Gerade zum Einstieg kann man sich damit leicht verzetteln. Vor allem wird niemand Deinen Kurs buchen, weil Du besonderen Schnick-Schnack an Technik nutzt, sondern weil das Ziel des Kurses erreicht werden will. Und genau dabei kannst Du mit Deiner Expertise, Deinen Inhalten und Deiner Persönlichkeit den Menschen weiter helfen.

Entscheide Dich bei der Wahl der Plattform auch nach Sympathie und wo Du Dich wohlfühlst.

Und dann lege einfach los mit Deinem Onlinekurs. Viel Erfolg mit Deinem Onlinekurs!

 

Ein interaktiver Online-Workshop kommt übrigens ohne eine Kursplattform aus! Erfahre mehr über das Format „Online-Workshop“ im gratis live Webinar. Klicke auf das Bild zur Anmeldung:

 

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*) Die Links sind Affiliatelinks. Wenn Du darüber später etwas kaufen solltest, bekomme ich eine kleine Provision.

werschreibt

Eva Peters begleitet Individualisten im Online-Business, um aus Ideen echte virtuelle Produkte zu machen. Ihr Steckenpferd sind Online-Workshops. Sie betreibt den Onlinekurse Kompass und den Ideen-Talk Podcast

 

 

 

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