Wir haben 2022 und Du brauchst einen Videokurs!

Ganz gleich, ob Du Coach, Beraterin, Trainerin oder Expertin bist: Mit einem Onlinekurs erreichst Du mehr in Deinem Business.

Du kannst einen Onlinekurs beispielsweise als Selbstlernkurs anbieten und damit

  • mehr Menschen erreichen und ihnen weiter helfen.
  • den Menschen unabhängig von Zeit und Ort Dein Wissen zugänglich machen.
  • zusätzlichen Umsatz mit einem skalierbaren Produkt erzielen.

Die meisten Onlinekurse finden als Videokurs statt. Denn damit kannst Du außerdem

  • Deine Bekanntheit als Anbieterin erhöhen.
  • Vertrauen zu Deiner Zielgruppe aufbauen.

Es lohnt sich also, einen Videokurs zu erstellen und anzubieten.

Wenn nur nicht die Sache mit den Videos und der Kamera wäre …

Höre die Tipps zur Erstellung von Videos auch im Ideen Talk Podcast

Und wenn Du gerade unterwegs bist, dann hör einfach in die 51. Folge vom Ideen Talk Podcast (abonniere doch gleich den Ideen Talk in Deiner Podcast App). Auch dort spreche ich über die wunden Punkte bei der Erstellung von Videos und Videokursen. Und verrate meine 5 Tipps, mit denen Du leichter einen eigenen Vidoekurs erstellen kannst.

Achtung: Die Tonqualität ist leider mäßig, weil ich für diese Folge mein wunderbares Podcast Mikrofon nicht verwenden konnte …

 

Videos aufnehmen für einen Onlinekurs, auweia!

Unter meinen geschätzten Kunden sind viele Top-Experten, die locker vor großem Publikum sprechen und ganz lässig ihre Präsenztrainings machen. Aber ihnen wird mulmig, wenn es darum geht, Videos für einen Kurs zu machen.

Vielen Selbstständigen geht es so. Ich habe früher nicht mal auf einen Anrufbeantworter gesprochen und hatte lange Bammel davor, Webinare zu geben, geschweige denn Videos zu machen. Ich kann das also sehr gut verstehen!

Und vielen Selbstständigen geht die Düse, wenn sie daran denken, vor der Kamera zu sprechen und einen Vortrag auf Video aufzunehmen. Man denkt, das Resultat ist peinlich, unprofessionell, schrecklich!

Aus diesem Grund machen viele Experten leider gar keinen Videokurs. Oder sie beginnen damit und sind dann frustriert.

Bietest Du bereits einen Videokurs an?

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Die gemeine Wahrheit über die Videokurserstellung

Bei der Erstellung von einem Videokurs kann man sich herrlich verzetteln und kommt nicht weiter.

Oft ist der eigene Anspruch sehr hoch: Du bist Expertin auf Deinem Gebiet und möchtest natürlich auch mit Deinem Videokurs professionell rüber kommen. Schließlich macht heute jeder Teenager gute Videos für Youtube, Instagram oder Tiktok.

Der Videokurs für das Business soll also perfekt werden. Vor allem, wenn der Kurs ein kostenpflichtiges Online-Produkt werden soll.

Aber mit diesem Anspruch steigt leider auch die Unsicherheit. Denn man will auf keinen Fall etwas falsch machen. Die Hürde wird also immer höher und das Projekt „Videokurs erstellen“ immer größer.

 

Gute Tools machen noch keinen gute Videokurs

Um es richtig zu machen, wird also recherchiert. Man landet im Internet auf ausführlichen Artikeln zu Tools, die man zur Produktion von Videokursen braucht.

Aber solche Artikel helfen vor allem den Autoren. Denn die Tool-Tipps sind gespickt mit Partnerlinks. Die Tool-Tipp-Geber verdienen also gutes Geld daran – sei es ihnen gegönnt! Aber gerade als Neuling in Sachen Video fühlst Du Dich beim Lesen eher überfordert und lässt es lieber bleiben mit dem eigenen Videokurs.

Oder Du shoppst online allerlei Technik, die Du vermutlich für einen Videokurs gar nicht brauchst. Oder die Dir das Leben nicht einfacher machen. Vor allem, wenn Du mit Onlinekursen erst startest.

Um es richtig anzugehen, wird also investiert in die Vorbereitung der online Video-Kurse:

  • Kamera
  • Mikrofon
  • Kamerastativ
  • Stativ für das Mikro
  • Videoaufnahme-Software
  • Videoschnitt-Software
  • Hintergrundlicht
  • Ringlicht
  • Reflektoren
  • Greenscreen
  • Hintergrundbilder
  • Onlinekurse, um die ganzen Software und Tools nutzen zu können
  • Externe Unterstützung, um die Sachen zum Laufen zu bringen
  • Schokolade, um das alles nervlich zu überstehen …

Wird es klappen mit all dieser Technik oder einem Teil davon?

Nein!

Denn stell Dir vor, Du wirst in ein Top-Fernsehstudio eingeladen, um Deine Kursvideos zu produzieren. Die beste Technik ist da und lauter Experten, die sie bedienen können. Alles ist kostenlos für Dich.

Sie warten nur darauf, dass der Dreh mit Dir beginnen kann …

Entspannt Dich dieser Gedanke? Vermutlich nicht.

 

 

5 Tipps, um einen guten Videokurs zu machen

Doch wie kriegt man es trotzdem hin, einen Videokurs zu erstellen, der halbwegs passabel wird?

Mein Tipp: vergiss all die Technik und den Perfektionismus. – Vor allem, wenn es Deine ersten Onlinekurse sind.

Denn Du möchtest kein Hollywood-Epos produzieren oder die nächste Netflix-Serie.

Sondern einen Videokurs erstellen. Der Kurs soll den Kursteilnehmenden weiter helfen bei ihren Problemen. Und dafür gibt es 2 wichtige Aspekte:

  • Was Du in dem Kurs erzählst,
  • Wie Du es machst,

Vergiss also Hollywood und mach Deinen Kurs!

 

Nutze einfache Technik um den Videokurs zu erstellen

Es ist ganz einfach: Nutze die Technik die Du hast, z.B. Dein Smartphone oder Dein Laptop. Du kannst so leicht Videos aufnehmen mit der Webcam. Die Qualität der im Laptop eingebauten Kamera reicht meistens. Und damit kannst Du sofort Videos erstellen – kostenlos!

Probiere es am besten gleich aus mit der Ausstattung, die Du jetzt vor der Nase hast. Du kannst beispielsweise auch einfach mit Zoom Videos für Kurse erstellen. Mach einen ersten Versuch und erstelle ein Intro-Video für einen Kurs, den Du gerne anbieten würdest.

Das wird Dir vermutlich nicht leicht fallen. Aber das ist egal. Es geht nur darum, es auszuprobieren und das Eis zu brechen. Es ist ein bisschen wie in der 1. Fahrstunde auf dem Weg zum Führerschein.

 

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Sprich in der Videoaufnahme zu Deinen Wunschkunden

Doch wie kriegt man den Stock aus dem Kreuz, wenn man so ein Kursvideo machen will? Von wegen ganz locker und authentisch …

Stell Dir einen Wunschkunden vor, für den Du diesen Kurs machen möchtest. Und sprich zu dieser Person, als wäre sie da, wo die Kamera ist. Du weißt, dieser Mensch ist Dir wohlgesonnen und interessiert sich brennend dafür, was Du zu erzählen hast.

Sprich also einfach in die Kamera als würdest Du mit Deinen Lieblingskunden schnacken. Probiere es gleich aus! Es muss nicht perfekt werden.

 

Wähle die Art von Kursvideo, die Dir liegt

Du brauchst übrigens nicht vor der Kamera stehen und einen „Vortrag“ halten, wenn Du einen Videokurs machen willst.

Es gibt verschiedene Arten von Videos. Dabei kommt es auch darauf an, welches Kursthema Du hast und womit Du Dich wohlfühlst. Du kannst folgende Videos machen:

  • „Talking Head“ Videos machen – hier bist Du im Fokus und erzählst etwas in die Kamera
  • Eine Folienpräsentation halten – z.B. eine Powerpointfolien mit Stichworten, Bildern, Grafiken
  • Videos aufnehmen vom Bildschirm – wenn Du eine Anwendung zeigen willst, z.B. wie man wordpress installiert
  • Übungen zeigen – wenn Du z.B. ein Yoga-Kurs Video machst
  • Interviews – eine gute Ergänzung in einem Videokurs, wenn ein Experteninterview zusätzliche Infos gibt

Keine Bange, Du musst nicht all das machen!

Ich mache in meinen Videokursen meist Talking Head Videos, Folienpräsentionen und zeige optional auch Anwendungen am Bildschirm, z.B. wie man ein Digitales Produkt bei Digistore24 einrichtet.

 

 

 

Mach Deinen ersten Videokurs klitzeklein

Ein Videokurs darf kurz sein. Erstelle für Deinen 1. Videokurs beispielsweise nur 30 Minuten Videomaterial! Das reicht für den Anfang und nimmt Dir eine Menge Druck.

Damit erreichst Du einen Meilenstein, der Dich motivieren wird: Ohne viel Theater hast Du einen ersten fertigen Videokurs!

Und wer weiß, vielleicht macht Dir das Videokurse Erstellen ja sogar Spaß! Und beim nächsten Mal wird es schon leichter gehen.

Ein Videokurs muss keine 70 Videos und 100 Stunden Videomaterial haben! Denn mit dem Video-Dreh ist es nicht getan. Du solltest Dir jedes Video ansehen und aufmerksam anhören, bevor Du es veröffentlichst! Und je länger die Videos sind, desto länger dauert diese ganze Video-Produktion.

Über eine Kursplattform kannst Du dann Deine Videokurse anbieten. Dort sind die Kursvideos gehostet (oder auch auf einer Video-Plattform, wie z.B. Vimeo.) D.h. sie stehen den Kunden zum Anschauen in Deinem Kursbereich zur Verfügung, optional mit weiterem Kursmaterial. Und über die Kursplattform kannst Du dann auch Deine Videokurse online verkaufen.

Videokurs von Eva Peters, ein Blick in den Kursbereich.

Blick in den Kursbereich einer meiner Videokurse, die ich über elopage anbiete.

 

Wähle ein konkretes Kursthema

Ein Videokurs muss keineswegs allumfassend Dein Experten-Thema abdecken. Wähle ein überschaubares Kursthema und erstelle ein entsprechend knackiges Kurskonzept.

Im Online-Business wirst Du Dich immer wieder mit den Bedürfnissen und Problemen Deiner Zielgruppe befassen. Wähle also ein konkretes Problem für Deinen Kurs, zu dem sich Deine Wunschkunden Hilfe wünschen. Und biete mit Deinem Videokurs entsprechende Antworten dazu an.

 

Das Videomaterial für Deinen Kurs ist gut genug!

Es gibt eine steile Lernkurve im Online-Business.

Und das gilt ganz besonders bei Videos.

Glaub mir, Du wirst Dich daran gewöhnen in die Kamera zu sprechen und auch, Dich danach im Video zu sehen und Dir selber zuzuhören. Das wird schon nach kurzer Zeit nicht mehr seltsam sein.

Und es ist auch kein Ding, wenn man sich mal verspricht im Kursvideo. Der Kurs sollte natürlich keine spontane Plauderei zu einem Thema sein, sondern einen Leitfaden haben. Wenn Du Dich ab und zu versprichst, ist das menschlich. Es sollten allerdings keine solchen Versprechen drin sein, die zu Missverständnissen führen.

Geh also einfach davon aus, dass Dein Kursmaterial gut genug ist. Und beim nächsten Kurs wirst Du es dann noch besser machen!

 

Fazit

Es ist heute keine Zauberei, einen Videokurs zu erstellen. Durch die hohen Ansprüche an sich selbst und die vielen technischen Möglichkeiten kann man sich allerdings schnell verzetteln. Dabei kommt man schon mit wenigen Mitteln aus! Viel wichtiger ist, es einfach zu machen und damit das eigene Know-How in die Welt zu bringen.