Vielleicht fragst Du Dich, wie Du die beste Idee für Deinen Onlinekurs oder ein anderes erstes Online-Produkte auswählst.

Manchmal fehlen Themen für ein neues Produkt oder wir sprudeln über vor Ideen für ein Online-Produkt. Wie ist es bei Dir?

In der 8. Folge des Ideen-Talks gebe ich Tipps, um die beste Idee für ein erstes Online-Produkte auszuwählen und stelle 3 hilfreiche Kriterien vor.

Diese 8. Folge gibt es hier auch zum Lesen.

Das Dilemma von vielen Ideen für einen Onlinekurs

Eine Umfrage auf meiner FB-Seite zeigte mir, dass viele Selbstständige eher zu viele Ideen haben (die Umfrage ist nicht repräsentativ für irgendwas, aber sie gibt ein Stimmungsbild). Es mangelt also nicht an Ideen! Nur, welche Idee soll man weiter verfolgen und welches Thema ist wirklich gut für einen Onlinekurs, Online-Workshop oder ein anderes Online-Angebot? Denn leider können wir nicht gleichzeitig viele Ideen verfolgen und umsetzen, auch wenn wir das gerne wollen!

was ist das ZielDie beste Idee hängt von Deinem Ziel ab

Was die „beste“ Idee ist, hängt auch davon ab, was wir erreichen wollen. Natürlich wollen wir ein erfolgreiches Online-Angebot erstellen.

Zum Start in das Online-Business besteht schnell der Wunsch, einen Onlinekurs zu erstellen, der sich flott verkauft. Denn das machen viele andere ja auch. Und die Welt ist voller Versprechen, in denen 6-stellige Umsätze federleicht scheinen. Auch wenn uns dabei der Atem stockt, klingt das ganz attraktiv.

Langfristig sind umsatzstarke, skalierbare Online-Angebote sinnvoll und auch realistisch. Aber das ist nicht unbedingt einer der ersten Schritte aus dem Stand heraus sein. Und es wäre ein Wackerstein, sich anfangs viel zu hohe Ziele zu setzen.

Warum Du mit einem kleinen Angebot starten solltest

Daher lohnt es sich, ein realistisches Ziel zu haben. Ein sinnvolles Ziel ist, zunächst überhaupt ein Online-Produkt an den Start zu bringen, um durch den ganzen Prozess der Produktentwicklung zu gehen.

Denn in dem ganzen Online-Business Zirkus gibt es eine Menge Dinge, die wir noch nicht kennen, wissen oder noch unerfahren darin sind:

  • Sei es „die Technik“,
  • der Workflow,
  • der virtuelle Kundenkontakt,
  • Selbstvermarktung,
  • Social Media und noch viele andere Dinge.

Vieles davon lässt sich am besten durch Ausprobieren lernen.

Daher empfehle ich, mit kleinen Online-Angeboten zu starten. Mit kleinen Angeboten meine ich: Online-Challenges, Online-Workshops, kleine Coaching-Pakete, Webinare etc.

Beim Erstellen und Durchführen von kleinen Produkten lernen wir viele Dinge, die wir später auch bei größeren Angeboten wie Onlinekursen, Membership-Bereichen usw. brauchen werden. Das zahlt sich also aus und nur beim Machen können wir uns auch verbessern.

Kleiner Exkurs: Betakurse

Ich mache gerade bei einigen Betakursen der Sombasummerschool mit. Und es sind ntaürlich Kursanbieter dabei, die unerfahren sind. Manche sind vor der Kamera unsicher, können nicht so locker sprechen oder nicht gut vermitteln, worin sie eigentlich Experte sind oder es ist einfach ein bisschen chaotisch.

Aber: viele Kursanbieter werden von Woche zu Woche besser! Nach den ersten Kursvideos das Handtuch zu werfen, ist ganz leicht. Aber weitermachen, sich Feedback holen, einen Betakurs auch als Training für sich selber zu nutzen, lohnt sich.

Es macht mir daher richtig Spaß zu sehen wie die Leute besser werden, aufblühen und beim Machen auch ihren eigenen Stil finden.

Überprüfe also ganz ehrlich Dein jetziges Ziel und sei realistisch: möchtest Du ein riesen Ding machen oder möchtest Du „Online“ für Dich ausprobieren und es erlernen? Überprüfe dahingehend dann auch Deine Ideen.

Ein kleines Online-Produkt ist perfekt und Du wirst damit automatisch wachsen. Erlaube Dir Fehler und werde besser. Und du kannst dabei auch gleich ausprobieren, ob das Thema bei der Zielgruppe ankommt und auch, ob du langfristig mit dem Thema arbeiten möchtest. Nebenher baust Du darüber übrigens auch Vertrauen und Sichtbarkeit auf.

Kommen wir zurück zum Thema für Dein Online-Angebot:

Warum kleine Angebote helfen, gute Ideen für Online-Produkte auszuwählen

Das Schöne ist auch: Mit einem kleineren Angebot wird die Entscheidungsfindung für das Thema leichter. Wenn wir eine lange Liste an Themen haben, die wir alle gerne machen wollen, und eins auswählen, entscheiden wir uns nicht gegen 10 andere Themen. Die können wir später immer noch als Webinar, Online-Workshop o.ä. anbieten. Das zu wissen, ist eine große Erleichterung.

Also: auf zum kleinen Online-Angebot!

3 Faktoren, um gute Ideen zu erkennen

Um dann das Thema für Dein Online-Angebot leichter auszuwählen, mit dem Du starten kannst, helfen 3 Kriterien. Sie filtern die besten Ideen heraus.

3.1 Wie ist Dein Appetit auf die Idee für Dein Online-Produkt?

Wähle ein Thema für Deinen Onlinekurs auf das Du selber Lust hastDu hast eine Idee für ein Online-Produkt, bei der Du glaubst und hoffst, dass es gut ankommt. Oder andere meinen, Du solltest das anbieten, aber Du selber hast schon bei dem Gedanken daran, gar keine Lust dazu.

Dann frage Dich:

  • Wie wird Deine Motivation sein, den Kurs anzubieten?
  • Mit welchem Drive wirst Du anderen davon erzählen?

Ein Onlineangebot zu erstellen, das sich schon anfangs wie ein Klotz am Bein anfühlt, ist meines Erachtens keine gute Idee.

Wähle also ein Thema, auf das Du selber richtig Bock hast! Wo Du am liebsten sofort loslegen würdest. Dadurch wirst Du leichter dranbleiben und bleibst über die Zeit motiviert. Und Motivation brauchen wir im gesamten Prozess der Produkterstellung und Vermarktung!

Bevor Du damit gleich startest, checke aber noch 2 weitere Kriterien:

3.2 Bist Du fachlich fit in dem Thema für Dein Online-Angebot?

Wenn Du eine Thema hast, bei dem Du selber fachlich noch unsicher bist und Dich da erstmal reinfuchsen müsstest, solltest Du daraus kein Online-Angebot machen. Auch wenn Dich das Thema reizt und Du vermutest, es ist als Onlinekurs oder Online-Workshop lukrativ, empfehle ich: Finger weg. Denn Du würdest Dich bei der Vorbereitung viel zu sehr mit dem Thema selbst befassen als mit der Vermittlung der Inhalte und der Vermarktung des Produktes.

wähle ein Thema für Dein Online-Angebot, in dem Du richtig fit bistDas Thema Deines Online-Angebots sollte das Puzzlestück sein, das Du aus dem Ärmel schütteln kannst. Denn – unter uns – es gibt noch genug andere unbekannte Variablen in der Formel der Produkterstellung. Wähle also Dein Thema so aus, dass Du es fachlich nahezu im Schlaf bedienen kannst. Und das Du anderen auch leicht vermitteln kannst.

3.3 Sprichst Du gerne über Deine Produktidee?

Dein Angebot wirst Du natürlich auch verkaufen „müssen“. Das fällt vielen schwer. Die Basis für die Vermarktung ist, dass Du darüber sprechen kannst und das auch gerne tust. Die Grundlage zum Gerne-drüber-sprechen hast Du schon damit gelegt, dass Du selber Lust hast auf das Thema.

Probiere also aus, ob Du darüber gerne sprichst. Dazu gehört auch, mit anderen zu dem Thema ins Gespräch zu kommen. Also nicht einfach nur einen Elevator Pitch basteln, um ihn anderen zuzuwerfen.

Und im Gespräch mit anderen ist es auch wichtig zu erkennen, ob andere es verstehen. Wenn Du anderen Deine Idee nicht verständlich machen kannst, vor allem der Zielgruppe nicht, dann stimmt dabei etwas nicht. Es lohnt sich zu überprüfen, ob Du es anders formulieren solltest,

  • weil Du vielleicht zu sehr aus Deiner Expertenperspektive sprichst,
  • der den Nutzen nicht rüber bringst
  • oder das Thema ist zu kompliziert.

Manchmal sind es kleine Stellschrauben, an denen Du drehen kannst, um Deine Idee einfacher und klarer zu machen. Die Idee wird dabei übrigens auch besser.

Wenn Du also nicht so gut über das Thema für Dein Online-Angebot sprechen kannst oder magst, überprüfe es nochmal.

Wähle stattdessen ein einfacheres Thema für Dein Online-Angebot oder formuliere es anders. So kannst Du es leichter vermarkten.

Übrigens: Mit anderen Menschen gar nicht darüber zu sprechen ist auch keine Lösung. Das ist einer der 5 Fehler, die Du vermeiden solltest, wenn Du Dein Produkt erstellst.

Ganz leicht gute Ideen für Dein Online-Produkt auswählen

Ich bin davon überzeugt, dass Du ein Thema findest, das jetzt für Dich passt, um ein Online-Produkt zu starten.

  • Wenn Du selber richtig Appetit auf das Produkt hast, ist es schon eine gute Basis.
  • Zudem sattelfest in dem Thema zu sein, macht es leichter, es auch umzusetzen und dranzubleiben und nicht bei der ersten Bö einzuknicken.
  • Wenn Du anderen von Deiner Idee auch erzählen magst und begeistern kannst, insbesondere die Zielgruppe, wird die Vermarktung leichter. Dann das Thema wird auf Resonanz stoßen und andere werden von Dir erzählen.

Es lohnt sich, bei vielen Ideen Entscheidungen zu treffen, um mit der Idee zu starten, die jetzt für Dich passt. So kannst Du leichter Dein erstes Online-Produkt starten.

 

Dir fehlen Idee für Dein Online-Angebot?

Und falls Du selber noch mit Ideen für Dein Online-Angebot haderst, dann trage Dich in meinen Newsletter ein und Du erfährst als Erste mehr von dem Online-Workshop zu Ideen für Online-Produkte, den ich bald anbieten werde.

 

werschreibt
Eva Peters begleitet Individualisten im Online-Business, um aus Ideen echte virtuelle Produkte zu machen. Ihr Steckenpferd sind Online-Workshops. Sie betreibt den Onlinekurse Kompass, den Ideen-Talk Podcast und den Blog artilda für Deine kreative Seite.