Du willst einen Onlinekurs erstellen oder ein anderes Digitales Produkt. Aber es schieben sich immer wieder neue Hürden davor und Du fängst gar nicht erst an?

Damit bist Du nicht allein. Und solche gedanklichen Hindernisse gehören dazu, wenn wir ein hochwertiges Online-Produkt erstellen wollen. Zu dem Schluss bin ich in den letzten Jahren gekommen, in denen ich selber viele Produkte erstellt und auch meine Kundinnen dabei begleitet habe. Denn wir machen uns viele Gedanken darüber, ein gutes Produkt zu haben. Einige Gedanken halten uns allerdings davon ab, überhaupt anzufangen.

Ich zeige hier keine Zauberlösung oder den einzig wahren Weg. Das gibt es wohl auch nicht. Sondern ich nehme die 5 häufigsten Hürden unter die Lupe. Und gebe Impulse, wie Du mit diesen Bremsklötzen umgehen kannst. Damit Du endlich loslegen kannst mit Deinem Online-Produkt oder Klarheit hast, wie es weiter gehen kann.

Darüber spreche ich in der 29. Folge vom Ideen Talk Podcast.

Und wenn Du lieber liest als hörst, dann lese über das Thema in diesem Blogartikel:

„Ich habe keine Zeit, um ein Online-Produkt zu erstellen“

Das ist wohl der häufigste Grund. Viele Selbstständige, die in meine Facebook-Gruppe kommen, erwähnen beim Gruppenbeitritt, sie haben eigentlich keine Zeit für sowas. Andererseits ist da der Wunsch, ein Online-Produkt zu erstellen.

Ein bekanntes Dilemma. Aber gerade in der Selbstständigkeit müssen wir Prioritäten setzen. Welchen Stellenwert hat also das Online-Produkt? Entscheide, ob Du

  • andere Projekte nach hinten stellst, um Zeit für das Online-Produkt zu haben
  • oder aber das Online-Produkt erstmal vertagst.

Dann geistert es nicht weiter in Deinem Kopf und auf der To-Do-Liste. Ich mache mir in so einem Fall einen Kalendereintrag z.B. in einem halben Jahr. Wenn es soweit ist, entscheide ich neu, ob das verschobene Projekt jetzt ansteht, ob ich es nochmal verschiebe oder ob es sich sogar ganz erledigt hat.

Außerdem ist es sinnvoll zu überlegen, welche Art Online-Produkt Du entwickeln möchtest. Muss es ein großer Onlinekurs sein oder kann es auch eine Nummer kleiner gehen? Einen Online-Workshop kannst Du beispielsweise bereits innerhalb von 4 Wochen erstellen, vermarkten und durchführen.

Willst Du mehr wissen über die Vorteile eines eigenen Online-Workshops?
Dann komm ins nächste Live-Webinar:

 

Aber es gibt auch andere, kleine Formate von Digitalen Produkten, die sich mit wenig Aufwand erstellen und vermarkten lassen. Dabei ist es auch wichtig, ein Format zu wählen, mit dem man sich wohl fühlt und das zu einem passt. Dann geht es auch flotter von der Hand. In diesem Selbstlernkurs stelle ich 11 Formate vor, die leicht umzusetzen sind.

 

„Ich trau mich nicht“

Oft bremst uns auch einfach die Angst vor dem neuen, unbekannten Terrain, das wir mit einem Online-Business betreten.

Ich selber bin ein echter Hasenfuß und traue mich ganz viele Dinge nicht. Im Schwimmbad bin ich noch nie die Leiter zum 3-Meter-Turm hochgeklettert. Auch in Sachen Online-Business ist mein zweiter Vorname nicht „Traute“. Das finde ich auch in Ordnung, denn die intuitive Zurückhaltung hat oft seine guten Gründe.

Allerdings war irgendwann mein Wunsch, etwas zu machen größer als meine Angst. Das erlebte ich besonders intensiv bei dem Thema „Webinare gebe“. Lies hierzu „Keine Angst vorm Webinar“.

Was können wir also machen, wenn uns der Mut zum Online-Produkt fehlt?

Unsere eigene Motivation überprüfen: Was wollen wir erreichen? Um unsere Ziele zu erreichen, können wir oft auch andere Dinge machen, die wir uns bereits trauen. Wenn Du also z.B. Deine Botschaft in die Welt bringen möchtest, kannst Du auch:

  • mit Bloggen beginnen,
  • ein Freebie und einen Newsletter einrichten,
  • einen Newsletter schreiben,
  • andere Online-Events besuchen und sich dabei aktiv einbringen,
  • ein Netzwerk aufbauen,
  • Videos und Live Videos machen.

Wenn es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, können wir das Projekt „Online-Produkt“ getrost zurück stellen. Das nimmt den Druck raus. Allerdings müssen wir schon selber wissen oder spüren, wann wir soweit sind. Es gibt keine externe Stelle und keinen Kurs, die uns die Erlaubnis oder virtuelle Platzreife geben. Auch wenn es in manchen Kursen Zertifikate gibt, letztlich raustrauen müssen wir uns schon selber.

 

„Ist meine Produktidee gut genug?“

Das herauszufinden ist Teil vom Prozess. Wir wissen vorher nie, ob ein Thema gut genug ist. Und selbst wenn das Thema gut ist, kann es sein, dass das im Angebotstext nicht adäquat kommuniziert wird.

Daher werden viele Online-Produkte, z.B. begleitete Onlinekurse, erst verkauft und dann während der Kurs-Durchführung fertig erstellt. Das klingt nach guten Nerven und sollte meiner Ansicht nach nicht ohne Begleitung gemacht werden. Als ich diesen Ansatz von Marit Alke erstmals hörte, stockte mir auch der Atem.

Bei der Entwicklung eines Produktes sollte man immer ein Ohr an der Zielgruppe haben. Idealerweise schon bevor man sein Produkt erstellt. Lies hier „Weißt Du, was Dein Wunschkunde wirklich will?“.

Ob eine Produktidee gut genug ist, hängt auch davon ab, was wir damit genau meinen und was wir erreichen wollen: den 6 stelligen Umsatz, erste Verkäufe, Aufmerksamkeit oder als Schritt zu einem nächsten Produkt.

Tipp: zunächst sollten wir selber an unsere Produktidee glauben. Denn nur so können wir sie auch anderen schmackhaft machen.

 

„Wie geht das mit der Technik?“

Wir nutzen heute im Alltag viele verschiedene technische Geräte, so dass es mit der Erstellung von Online-Produkten auch klappen sollte. „Die“ Technik gibt es auch im Online-Business nicht. Sondern eine Bandbreite an technischen Möglichkeiten, die sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt hat. So etwas wie Live-Videos oder Videokonferenzen waren vor einigen Jahren noch nicht so alltagstauglich wie heute.

Durch diese große Auswahl müssen wir Entscheidungen treffen. Meine 3 Tipps:

  • Nimm das, was Du kennst. Oder was viele Leute kennen, weil Du dann leichter Unterstützung bekommen kannst.
  • Erlaube Dir, einfache Technik zu wählen.
  • Und nutze so wenig Tools wie möglich.

Ich habe es mir ein bisschen zur Marotte gemacht, wenige Tools zu nutzen. So kann ich auch meinen Kunden zeigen, dass es mit wenig Technik geht.

Und dann müssen wir die Sachen auch benutzen. Denn nur beim Machen lernen wir die Tools und Technik kennen und werden nach und nach sicherer. Dabei üben wir auch, mit den Tücken der Technik umzugehen. Hier gehe ich auf weitere Glaubenssätze rund um Tools & Technik ein.

Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Digitale Produkte. Je nach Art des Digitalen Produktes, das Du erstellen willst, benötigst Du etwas andere Technik. Schon bei dem Format „Onlinekurs“ gibt es verschiedenen Varianten, die sich auch im technischan Ansatz unterscheiden. Gerade für Einsteiger kann das schnell unübersichtlich werden. In meinem gratis Onlinekurse Kompass Starter Kit stelle ich die 3 wichtigsten Varianten von Onlinekursen vor. Und auch wie Du sie leicht erstellen kannst. Hier kannst Du Dir das kostenlose Starter Kit holen.

„Das Online-Produkt muss perfekt sein.“

Auch das höre ich oft. Gegen Perfektionismus ist auch nichts einzuwenden, aber wenn er uns von dem abhält, was wir eigentlich machen wollen, hat er uns in der Hand. Also, wer ist die Chefin im Haus?

Und was bedeutet es, wenn ein Online-Produkt „perfekt“ ist? Ich habe ein solches Online-Produkt noch nicht gesehen. Es wird immer irgendwo ruckeln, etwas wird nicht klappen oder könnte besser laufen. Die Essenz des Produktes ist viel wichtiger als der perfekte Schein drumherum.

Auch das ist gut an „online“: wir können unsere Produkte kontinuierlich verbessern. Mein Tipp: Biete Dein Angebot zunächst als „Beta“ zu einem niedrigeren Preis an und erwähne, dass es neu ist. Das macht es Dir leichter bei Deinem eigenen Anspruch.

Lege los!

Trau Dich an Dein Produkt und betrachte es als Experiment: Was willst Du lernen, ausprobieren oder testen? Es kann eigentlich nichts „Schlimmes“ passieren, wenn wir ein Online-Produkt entwickeln.

 

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