„Aber was die ganze Technik angeht, das kann ich nicht!“ – das höre ich oft von anderen, die eigentlich Bock auf eigene Webinare, Onlinekurse, Online-Workshops und Co. haben. Und das sind in erster Linie Frauen, zumindest sagen sie das eher als Männer. Und so freue ich mich über die Blogparade „Zu blond für die Technik?“ von Sara Menzel-Berger.

Denn: ich glaube das nicht!

Glaubenssätze zur Technik im Online-Business

Bereits vor dem ersten Kaffee meistern wir unbewusst und meistens unfallfrei mit technischen Geräten im Haushalt!

Wir benutzen im Alltag viel Technik und virtuelle Tools. Da dürfte der beherzte Schritt zum eigenen Online-Angebot auch möglich sein, oder?

Respekt und ein bisschen Bammel vor technischen Themen sind sicher gesund.

Wir dürfen die Chefin in unserer Selbstständigkeit bleiben und die Technik darf uns helfend zur Seite stehen

So der Plan. Aber dann tauchen ein paar Sätze dazu auf: Glaubenssätze zu Technik und Tools. Schauen wir uns daher 7 typische Gedanken rund um die Technik im Online-Business an.

Glaubenssätze zu Tools und Technik im Online-Business

 

 

„Wie geht das mit der Technik?“

Es gibt zum Glück nicht die Technik, sondern eine Vielfalt an Möglichkeiten. Seien es technische Geräte, Online-Tools, Software, Newsletter-Anbieter oder Webinar-Plattformen usw. Je nach Geschmack und Vorkenntnissen ist für jeden etwas dabei.

Wir können beispielsweise erstmal das ausprobieren, was uns als Nutzer ingefällt. Du hast bereits an Zoom-Gesprächen teilgenommen? Dann probiere doch mal aus, ein eigenes Zoom-Meeting zu starten. Es muss ja nicht gleich mit hoch dotierten Kunden sein. Nach dem ersten Warmwerden kannst Du schon 50% der Technik, um beispielsweise mit eigenen Online-Coachings zu starten.

Und auch einen Onlinekurs kannst Du heute mit einfacher Technik machen. Hier ist eine Anleitung zur Erstellung von Onlinekursen.

 

„Diese Online-Tools sind nur was für Profis“

Ich hatte jahrelang einen Mordsrespekt vor Webinaren. Einen Webinarraum stellte ich mir aufwändig und komplex vor, in etwa wie ein Fernsehstudio. Sowas kann doch nur echten Profis vorbehalten sein, dachte ich.

Als ich dann irgendwann heimlich bei edudip ein Webinar ausprobierte, war ich etwas beleidigt. Es war so einfach! Warum hatte mir das niemand gesagt? Lies hier meine Erfahrungen mit Angst vorm Webinar. Seitdem mache ich gerne und regelmäßig erfolgreiche Webinare!

Es ist nicht mein Ziel, Profi in einem der Webinartools zu werden. Sondern ich möchte es lediglich als Tool bedienen, so dass ich schmerzfrei meine Webinare machen kann. Es gibt dort einige Funktionen, die ich gar nicht nutze, weil ich sie nicht brauche oder nicht mal weiß, dass es sie gibt.

Das Tool ist ein Mittel, um ein Ziel zu erreichen.

 

„Die Technik im Online-Business muss funktionieren“

Wenn ein Auto mal bockt oder der Zug Verspätung hat, ist das ärgerlich. Solche technischen Pannen gibt es auch im Online-Business. Technik ist nun mal anfällig und menschliche Fehler passieren auch. 100% Perfektion an die Software, die Tools und an uns selber zu stellen, hilft nicht so recht weiter. Und wie im richtige Leben, lernen wir beim Fehlermachen wie wir sie künftig vermeiden können.

Da immer neue Tools hinzu kommen, sich die Oberflächen von Anbietern immer wieder ändern und dort noch nicht alle Fehler behoben sind, wird es immer etwas geben, das nicht funktioniert. So sind wir ständig im Lernprozess. Das ist einerseits nervig, aber hält wohl auch jung ….

 

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„Es darf nichts passieren“

Diese Angst, dass etwas passiert und aus dem Ruder läuft, lässt uns oft gar nicht erst anfangen. Fest steht, es wird immer mal etwas passieren, das uns aus dem Konzept bringt. Darauf stellen wir uns am besten ein. Sei es ein Live-Video in der falschen Facebook-Gruppe, Stromausfall, Internet-Ausfall, ein Programm stürzt ab und der Rechner gleich mit. Oder das Produkt, das die Grundlage Deines Onlinekurses ist, macht kurzerhand dicht. Allerlei kann passieren, was nicht in unserer Hand liegt.

Manchmal machen wir auch etwas falsch, aber auch das ist kein Weltuntergang. Je mehr Abenteuer wir mit der Technik erleben, desto gelassener können wir damit umgehen und entspannt weiter atmen. Fragen wir uns doch mal: Was kann schlimmstenfalls passieren?

Auch als Teilnehmerinnen bei Onlinekursen, Webinaren, Online-Workshops, Online-Kongressen, Online-Challenges usw. können wir uns einmal beobachten:

  • Mit welchem Anspruch gehen wir da rein?
  • Wie gehen wir mit den technischen Pannen von anderen um?

Meist werden wir mit unseren Ansprüchen milder, wenn wir auch mal auf der anderen Seite sitzen.

 

„Ich muss die Technik beherrschen, bevor ich sie anwende“

Wenn wir die Online-Tools falsch bedienen, kann es blöd oder ärgerlich sein. Es ist aber nicht wie beim Autofahren oder Fliegen. Denn der Schaden wird sich in Grenzen halten, wenn Du einen Videokurs erstellen willst und Dir ein Fehler passiert. Gemeinsam mit dem Autofahrenlernen ist: wir lernen die Tools am besten kennen, wenn wir sie benutzen.

Dabei fangen wir möglich flott und im kleinen Rahmen an. Also einen Newsletter bereits verschicken, wenn wir nur 5 Leute in der Liste haben. Denn bei 500 oder 5.000 Newsletter-Abonnenten möchtest Du schon souveräner im Umgang mit dem Newsletter-Anbieter sein. Auch dann ist es jedesmal ein bisschen aufregend, wenn wir auf den „Senden“-Button für den eigenen Newsletter klicken!

Oftmals bieten Geräte, Tools und Software unglaublich viel, aber wir benötigen nur einen Bruchteil davon. Gönnen wir uns den Mut zur Lücke und blenden die Funktionen aus, die uns nichts sagen oder die wir im Moment nicht benötigen. Und obendrein sparen wir damit auch eine Menge Zeit!

 

„Alle anderen können das, nur ich nicht!“

Wir wissen nicht, wie lange andere, die scheinbar elfengleich verschiedene Tools und Programme nutzen, damit schon hantieren. Es gibt wohl niemanden, bei dem auf Anhieb alles klappt.

Und auch bei namenhaften Anbietern und bei Profis funktionieren die Dinge manchmal nicht. Wenn ein Gewitter das Webinar lahm legt, dann kann niemand was dafür. Wer 1.000 Webinar-Anmeldungen hat, muss mit solchen Problemen genauso umgehen können wie jemand mit 5 Webinar-Anmeldungen.

Und wer gar keine Lust dazu hat, sich mit weiteren technischen Tools zu befassen, kann virtuelle Assistenten beauftragen, die sich damit auskennen und die Arbeit gleich abnehmen. Auch das ist eine professionelle Lösung, um den Kopf frei zu bekommen.

 

 

„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“

Was nutzen andere, was machen andere? Wenn Du ein Webinar besuchst, beobachte dabei auch, ob Dir die genutzte Webinartechnik gefällt. Ähnlich ist es bei Onlinekursen: welche Plattformen nutzt der Kurs-Anbieter? Vieles kann man als Beifang mitnehmen.

Natürlich muss man nicht jeder Empfehlung folgen! Aber es lohnt sich, im Netzwerk nach Erfahrungen mit bestimmten Tools zu fragen und auch zu beobachten, was andere nutzen.

Es gibt außerdem viele Gruppen in den sozialen Medien, wo wir Fragen stellen können, wenn wir ratlos sind oder etwas nicht klappt Und es gibt Tutorials zu Themen aller Art, um den Einstieg zu finden. Nach und nach wird es sich verdichten, also keine Scheu, klein anzufangen.

 

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