Wenn Du ins Online-Business starten willst, dann lohnt sich ein Blog.

Ja, Bloggen ist auch in 2022 noch sehr aktuell.

Schauen wir uns an, warum Dir ein Blog etwas bringt, wenn Du ein Online-Business mit Onlinekursen oder Online-Coachings aufbauen willst.

Ich schreibe diesen Artikel, weil ich weiß, wie wichtig ein Blog für das Business ist. Es wird oft als nette Deko wahrgenommen. Oder man bloggt, weil man gerne schreibt.

Aber ein Blog kann ein wichtiges Tool für Dein Business werden!

 

Mit Bloggen Geld verdienen?

Viele fragen sich „Wie kann man mit Bloggen Geld verdienen?“. Denn sie bloggen. Sie schreiben zu einem Thema, das ihnen wichtig ist oder über ein Steckenpferd. Zunächst ist es für sie ein Hobby und irgendwann stellt sich die Frage: Kann man vom Bloggen leben?

Wenn Du ein Online-Business aufbauen möchtest und Deine Onlinekurse oder andere Digitale Produkte vermarkten willst, ist es umgekehrt: Du weißt bereits, wovon Du leben willst und hast eigene Online-Angebote. Einen Blog kannst Du nutzen, damit das Business auch ins Rollen kommt.

 

Wie sieht es aus mit dem Bloggen bei Dir?

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Wer liest denn noch Blogs?

Vielleicht stellst Du Dir diese Fragen, ob Blogs überhaupt noch gelesen werden und wer Blogposts liest.

In einem Kurs über das Bloggen hörte ich kürzlich, dass Menschen über 50 nur Tageszeitung lesen, aber keine Blogartikel.

Ich hoffe, Du lachst so laut wie ich! Tatsache ist: Wir Baby Boomer sind auch ab und zu im Internet. Und wir sind verdammt viele Leute. Aber psst, das bleibt unter uns …

Also: Das Alter spielt keine Rolle, ob man Blogartikel liest oder nicht. Und ich glaube, auch andere Faktoren können wir ignorieren.

Die Frage „Wer liest denn noch Blogartikel?“ ist die falsche Frage. Denn viele Menschen wissen gar nicht, dass sie gerade einen Blogbeitrag lesen, wenn sie im Internet unterwegs sind …

Weißt Du, wo Du oft die wertvollsten Antworten findest, wenn Du etwas googelst?

In Blogartikeln!

 

12 geniale Vorteile vom Bloggen für Dein Business

Vielleicht ahnst Du jetzt, dass Bloggen eine feine Sache ist, wenn Du Onlinekurse und andere schöne Dinge anbieten möchtest. Ein eigener Blog bietet Dir mindestens diese 12 genialen Vorteile:

 

1) Du wirst leichter über Google gefunden

Fakt ist: immer mehr Leute suchen im Internet.

Sie suchen nach Lösungen, nach Inspirationen, nach Anleitungen, nach Ideen, nach Hilfe. Die meisten Menschen werfen ihre Frage in die Google Suchmachine.

Lassen wir mal solche Fragen wie „Wo ist der nächste Bäcker?“ außer acht. Sondern denken wir an Fragen zu Infos oder an Probleme.

Als Coach, Beraterin oder Expertin auf Deinem Gebiet kannst Du Antworten auf die Fragen Deiner Zielgruppe geben. In Form von Blogposts, die dann idealerweise bei der Google-Suche als Ergebnis angezeigt werden.

Voila! So kommen die Menschen über Deine Blogartikel auf Deine Webseite.

Und daher ist der Blog ein feines Rädchen im Online-Business.

 

2) Ein Blog macht Dich unabhängiger von den Sozialen Medien

Wenn Du besser über Google und andere Suchmaschinen gefunden wirst, bist Du auch unabhängiger von Social Media.

Keine Frage: Social Media ist klasse. Aber wir wissen nie, wie es mit Facebook, Instagram und Co weiter geht. Die Anbieter brauchen nur ihre Bedingungen ändern oder sie ärgern uns mit ihrem Algorithmus …

Wenn Du also ausschließlich auf Social Media Kanälen Dein Business vertreibst, ist das schlecht. Es kann Dir ähnlich gehen wie tausenden Kreativen, denen der Hahn abgedreht wurde, als Dawanda 2018 den Laden dicht machte. Denn die Grundlage für ihr Business war weg.

Dein Blog gehört Dir. Es sind Deine Inhalte und Du kannst sie so vermitteln, wie Du es möchtest. Du kannst natürlich weiterhin auf Social Media aktiv sein. Und mit Deinen Blogartikeln hast Du auch einen Fundus an wertvollem Content für Social Media Beiträge.

 

 

3) Mit Blogartikeln einen Experten-Status aufbauen

Ich mag den Begriff „Experten-Status“ im Online-Business nicht. Aber es ist so: Du kannst auf Deiner Webseite schreiben, dass Du Expertin für Autogenes Training, Hundeernährung oder kinderleichte Buchhaltung bist. Du kannst Deine Zertifikate und Weiterbildungen auflisten.

Oder Du kannst über das Thema schreiben. Dann erleben die Menschen, die auf Deiner Webseite landen, ob Du ihnen weiter helfen kannst oder nicht. Sie merken, ob Du die Person mit den passenden Lösungen für sie bist.

 

4) Du baust mit Deinem Blog Vertrauen auf

Mit Deinen Artikeln zeigst Du Dein Know-How. Aber auch, wie Du tickst. So in etwa zumindest.

Und Vertrauen – das erfahren wir in diesem Gespräch über Verkaufsstarke Webseiten – ist ein wichtiger Faktor für eine gute Online-Business Webseite. Mit Deinen Blogartikeln lässt Du Dir bereits in die Karten gucken.

 

5) Du knüpfst Kontakt zu Deiner Zielgruppe

Der Content auf Deiner Webseite bietet eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Heute wird bei Blogartikeln nicht mehr so viel kommentiert wie „früher“. Aber ein Blogartikel kann den Menschen Anlass geben, Dich zu kontaktieren oder mit Dir ins Gespräch zu kommen. So wirst Du über einen Blog Deine Zielgruppe auch immer besser kennenlernen. Und damit auch wissen, was Deine Wunschkunden wollen.

 

6) Du gewinnst über Deinen Blog Newsletter-Abonnenten

Du schreibst gute Sachen und die Leute wollen mehr davon? Dann tragen sie sich in Deinen Newsletter ein.

Ein Beispiel: Du bist auf meinem Blog gelandet und möchtest einen Selbstlernkurs anbieten oder ein anderes Digitales Produkt erstellen. Dann bist Du bei mir richtig. Wenn Dir also gefällt, was Du hier liest, kannst Dir beispielsweise das Onlinekurse Kompass Starter Kit holen und Dich in meinen Newsletter eintragen.

 

Das Onlinekurse Kompass Starter Kit

Trage Dich hier ein und Du bekommst die 3-teilige Serie für 0€ in Deinen Posteingang.

Mit der Bestätigung Deiner Anmeldung bekommst Du wöchentliche Tipps zum Start mit eigenen Online-Produkten. Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden. Alle Hinweise zum Datenschutz.

 

7) Mit einem Blog wird Dein Business sichtbarer

Mit Deinem Blog zeigst Du Dich. Natürlich kommt es nicht in die Abendnachrichten, wenn Du einen Blogposts veröffentlichst – auch wenn sich das anfangs so anfühlt.

Das muss es auch gar nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Menschen, die sich für Dein Thema interessieren, bei Dir lesen. Bloggen ist eine sanfte Art der Sichtbarkeit. Es ist keine Hauruck-Methode und es braucht ein bisschen Zeit. Daher ist Bloggen auch für stille Menschen ein guter Weg, sich und sein Business sichtbarer zu machen.

 

 

8) Ein Blog wirkt nachhaltig

Der lange Atem bleim Bloggen zahlt sich aus.

Ein Beitrag auf Social Media ist schon morgen Schnee von gestern.

Aber ein Blogartikel ist rund um die Uhr und dauerhaft für jeden da, der nach diesem Thema sucht. Ich habe Artikel aus 2015, die wie eine gut geölte Maschine regelmäßig neue Leserinnen anziehen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das einige Jahre gar nicht wusste …

D.h. Du profitierst auch langfristig von Deinem Blog.

Und wenn Du schon länger bloggst, dann zeigst Du damit auch, dass Du Dich nicht erst seit gestern mit dem Thema befasst. Ein Beispiel: Mein Artikel über Online-Tagesworkshops als Alternative zu Onlinekursen ist vom Februar 2018 (oh, fast auf den Tag 4 Jahre alt!). Ich habe mit der Konzeption von Online-Produkten also schon einige Jahre Erfahrung und Kompetenz.

 

9) Du sparst Zeit mit einem Blog

Wenn Du für ein bestimmtes Thema stehst, dann kommen sicher Leute mit Fragen auf Dich zu. Zu Fragen, die Dir immer wieder gestellt werden, kannst Du wertvolle Artikel schreiben.

Mit den Fragen der Leute hast Du bereits wertvolle Anregungen für Blogartikel. Denn es wird etliche Leute mit ähnlichen Fragen geben.

 

10) Jeder Blogartikel ist ein Wunschkundenfilter

Du weißt schon alles, was in meinen 124 Blogartikeln steht und erfährst hier nichts Neues? Super!

Dann gehörst Du vermutlich nicht zu der Zielgruppe, die ich mit meinem Onlinekurse Kompass anspreche. Wenn Du blöd findest, was und wie ich schreibe, dann sind wir vermutlich nicht auf einer Wellenlänge. Auch das ist absolut in Ordnung. Wir können natürlich trotzdem Freunde bleiben!

So macht mein Blog – und auch mein Ideen Talk Podcast – automatisch einen guten Job. Denn die Menschen, die meine Art zu schreiben mögen, bleiben. Darüber freue ich mich riesig und danke meinem Blog!

 

11) Durch das Bloggen wirst Du besser schreiben

Wie lernt man gut zu schreiben? Indem man schreibt. Nicht indem man anderen beim Schreiben zuschaut oder über das Schreiben spricht oder nachdenkt.

Und Schreiben ist super wichtig im Online-Business!

Warum?

Weil Du Angebote schreiben wirst, um Deine Produkte zu verkaufen. Ganz gleich, ob Du

  • ein E-Book (Text!) planst
  • oder einen Onlinekurs (kann Spuren von Text enthalten) erstellen willst
  • oder Coaching-Pakete anbieten möchtest.

Content erstellen ist wohl mit das wichtigste im Online-Business. Denn auch auf Social Media, im Newsletter, in Videos und Podcasts geben wir Inhalte raus. Und letztich ist es immer Text!

Wenn Du bloggst wirst Du mit der Zeit automatisch besser schreiben.

Und damit auch bessere Angebotstexte schreiben. Und damit auch mehr Kunden gewinnen und zwar die richtigen Kunden!

 

12) Aus Blogartikeln kann ein Produkt entstehen

Blogge regelmäßig und wie durch Zauberhand legst Du die Grundlage für ein Produkt, das Du verkaufen kannst.

Das kann ein Digitales Produkt sein, wie ein E-Book oder ein Audiokurs. Das kann aber auch ein Buch sein oder – wie bei mir – ein Kartenset. Mein Kartenset Sommermalzeit, das ich unter meinem Kreativblog artilda herausgebe, hat seinen Ursprung in Blogartikeln und einer Online-Challenge.

 

Erst Bloggen oder erst einen Onlinekurs erstellen?

Jetzt weißt Du, warum Bloggen so wichtig für Dein Online-Business ist. Das Bloggen Starten lohnt sich also!

Aber solltest Du nun mit Bloggen anfangen, wenn Du eigentlich einen Onlinekurs anbieten willst? Oder solltest Du erst einen Onlinekurs erstellen?

Fang damit an, wozu Du jetzt Lust hast. Es gibt keine allgemein gültige ideale Lösung. Der Ansatz „Wo die Freude ist, da geht’s lang.“, funktioniert für mich und für viele meiner Kundinnen am besten.

Was passieren kann:

  • Wenn Du einen Onlinekurs erstellst, fliegen Dir nebenher viele Ideen für Blogartikel zu.
  • Wenn Du Blogartikel schreibst, kann Dich das zu einer Kursidee inspirieren.

Die Hauptsache ist, Du startest! Viele planen erstmal für 3 Jahre Content oder einen großen Kurs, drücken aber nie auf den Veröffentlichen-Button.

Ich selber habe auch viel zu lange übers Bloggen machgedacht, bis ich im Februar 2015 zum ersten Mal auf den Button „Veröffentlichen“ klickte.

Auweia, war das aufregend! Ich hatte

  • meine 1. WordPress-Seite selber installiert
  • meinen 1. Blog mit WordPress aufgesetzt
  • und mein 1. Blogartikel ging online.

Eine Woche später startete ich mit artilda bereits meinen 2. Blog! Zu der Zeit hatte ich bereits erste kleine Online-Workshops und Onlinekurse gegeben.

Ich begann 2015 also mit 2 Blogs gleichzeitig, inklusive Newsletter und allem Drumherum für beide Themen. So ein Doppel würde ich nicht nochmal machen und kann es auch nicht empfehlen! Aber ich sammelte damit sehr wertvolle Erfahrungen. Auch das ist natürlich ein Vorteil vom Bloggen!

Den Blog vom Onlinekurse Kompass startete ich Anfang 2016 und dies ist mein 3. Blog und ich habe aktuell noch 100 Ideen für weiteren Content, die ich hier veröffentlichen möchte.

 

 

Wie kannst Du mit Bloggen anfangen?

Wenn Du also für Dein Thema brennst und wenn Dir das Schreiben Spaß macht, dann starte jetzt einen Blog! Auch wenn Dir in der 7. Klasse ein Lehrer sagte, dass Du nicht gut schreiben kannst.

Aber wie kann man mit dem Bloggen starten?

Muss man das Bloggen lernen?

Wenn Du mit Bloggen anfangen willst oder einen Blog für Dein Business aufbauen willst, dann schau bei diesen Blogprofis rein:

  • Janneke von Blog Your Thing zeigt, wie Du mit Bloggen Deinen Expertenstatus sichtbar machen kannst, einen Blog für Dein Online-Business aufbaust und gutes Content Marketing machst.
  • Walter von Schreibsuchti macht tatsächlich süchtig aufs Schreiben. Bei ihm lernst Du, welche Texte, welche Überschriften und welche Themen ziehen. Für Blogartikel, aber auch für Deinen Newsletter.
  • Judith von Sympatexter zeigt, wie man regelmäßig und auch sehr persönlich bloggt. Und wie man seine Blogartikel leicht für Social Media nutzen kann.
  • Finn von Blogmojo bietet vor allem technische Tipps rund um WordPress-Plugins, SEO und umfangreiche Artikel zum Bloggen lernen. In seinen Blogartikeln siehst Du auch, wie man sie gut aufbauen kann und sogar komplexe Inhalte in Blogartikeln rüber bringen kann.
  • Peer von Selbstständig im Netz bietet in seiner Blog Start Serie die wichtigsten Schritte, um einen Blog zu starten und hat sehr umfangreiche Blogartikel-Serien rund um verschiedene Themen in der Selbstständigkeit.
  • Gitte von Schreibnudel war meine erste Quelle rund ums Bloggen und Sachbuchschreiben. Sie hat nach 10 Jahren ihr Schreibnudel-Standbein 2020 stillgelegt. Dennoch lohnt es sich reinzusehen rund um Tipps zum Schreiben und Bloggen.

Bei allen guten Bloggern merkst Du auch, was ein persönlicher Schreibstil ausmacht und wie unterschiedlich das Bloggen ist. Also einfach mal reinlesen.

Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Erfolg beim Bloggen!

 

 

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12 Vorteile, warum sich ein Blog im Online-Business lohnt.