Online Challenges bieten eine Win-win-Situation für Anbieter und Mitmachende.

Im Online- Business haben sich Online-Challenges über viele Themen hinweg als sinnvolles Geschenk für potentielle Kunden entwickelt. Denn die Teilnehmer konsumieren nicht nur, sondern machen mit und erreichen Erfolge. Auch den Anbietern eines solch losen Wettbewerbs bietet eine Online-Challenge viele Vorteile.

Denn im Anschluss an eine hochwertige Challenge lässt sich ein passendes kostenpflichtiges Produkt anbieten und erfolgreich verkaufen. Online-Challenges werden daher oft zum Launch eines Onlinekurses eingesetzt.

Aber dies ist nur einer von ganz vielen Gründen, eine Online Challenge selber anzubieten.

Was ist eigentlich eine Online Challenge?

Vielleicht fragst Du Dich auch: Was ist eine Challenge? Eine Challenge motiviert die Teilnehmer, sich einer Herausforderung zu stellen, die sie gerne meistern möchten.

Bei einer Online-Challenge bekommen die Teilnehmenden meist per E-Mail kleine Aufgaben zugesendet. Dafür tragen sie sich vorab für die Challenge ein. D.h. der Anbieter erstellt zu seiner Online-Challenge eine Anmeldeseite.

Innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums führt der Challenge-Anbieter mithilfe der Aufgaben die Teilnehmer vom Start zum Ziel. Das kann täglicher Input sein oder lediglich einen Start-Impuls. Die Anbieter der Challenge bieten außerdem oft:

  • einen Einblick in ihr Experten-Wissen
  • Austausch in Echtzeit
  • und Dranbleib-Motivation.

Damit ist eine Challenge ein unverbindliches Kennenlernangebot. Aber anders als ein Webinar geht eine Challenge über einen bestimmten Zeitraum.

 

Warum willst Du eine eigene Challenge erstellen?

Eine kostenfreie Online-Challenge ist ein Freebie, mit dem Du die Menschen auf Dich und Dein Business aufmerksam machen kannst. Du gewinnst Sichtbarkeit und potenzielle Kunden lernen Dich kennen und die Art, wie Du arbeitest.

Eine Challenge ist Arbeit für Dich als Anbieterin, bietet aber auch viele Vorteile. Um die eigene Challenge sinnvoll durchzuführen, sollte man sich vorab über seine eigenen Ziele klar werden.

Meine erste Challenge habe ich sehr spontan gestartet, weil ich Lust auf ein Thema hatte, das ich in der Gruppe einfach mal ausprobieren wollte. Auch ohne konkretes Ziel hat es mir Spaß gemacht, vermutlich war genau das auch mein Ziel. Aus der Challenge habe ich später ein Kartenset erstellt.

Es geht natürlich auch anders, denn eine Challenge ist auch ein strategischer Baustein im Online Business. Folgende Zielsetzungen sind beispielsweise möglich, wenn Du eine eigene Challenge anbieten willst:

 

Das Onlinekurse Kompass Starter Kit

Trage Dich hier ein und Du bekommst die 3-teilige Serie für 0€ in Deinen Posteingang.

Mit der Bestätigung Deiner Anmeldung bekommst Du wöchentliche Tipps zum Start mit eigenen Online-Produkten.
Du kannst Dich jederzeit wieder abmelden. Alle Hinweise zum Datenschutz.

 

Online-Challenge als Launchstrategie für Dein Online-Produkt

Und natürlich eignet sich eine Online-Challenge auch als Launchstrategie. Wenn Du beispielsweise ein Gruppenprogramm anbieten möchtest, das zu einem festen Termin startet, kannst Du die Challenge 1-2 Wochen vorher durchführen. Begeisterte Challenge-Teilnehmer können dann nahtlos weiter mit Dir zusammen arbeiten. Auch wenn Du einen Selbtslernkurs erstellt hast, kannst Du ihn nach der Challenge verkaufen.

Aber auch für dne Vertrieb von Mitgliederbereichen oder Mastermind-Gruppen bietet sich ene Challenge an.

Auch wenn es „nur“ ein kostenfreies Angebot ist, sollte eine Challenge genau überlegt und gut vorbereitet werden. Vermeide diese Fehler bei der Erstellung Deines Freebies.

Solltest Du nichts verkaufen über Deine Online-Challenge, dann lass Dich davon nicht unterkriegen. Denn es kann ganz unteschiedliche Gründe haben. Hier lohnt es sich zu gucken, warum Dein Online-Angebot nicht gekauft wurde. Vielleicht war Deine auch einfach schon zu gut!

 

Ein paar Zahlen zu Online-Challenges

Vor einigen Jahren habe ich regelmäßig Übersichten aktueller Online-Challenges im Onlinekurse Kompass veröffentlicht. Als Diplom-Statistikerin machte es mir auch Spaß, in die Zahlen zu schauen: 2016 kamen in der Übersicht aktueller Challenges  91 Online Challenges zusammen. In der Rückschau auf das Jahr 2016 habe ich in einige Kennzahlen zusammengestellt. Im 1. Halbjahr 2017 waren es bereits 48 Online Challenges und 26 Online Kongresse.

Mittlerweile ist die Konkurrenz bei Online-Challenges nicht mehr so groß. Denn es werden mittlerweile sehr verschiedene Launch-Strategien genutzt.

Zahlen zu Online Challenges in 2016

Zahlen zu Online Challenges in 2016

 

Online Challenge Ideen

Online Challenges eignen sich für ganz unterschiedliche Themen. Bei der Zusammenstellung für die aktuellen Challenge-Übersicht im Onlinekurse Kompass (Anm.: ich habe die Übersicht in 2018 eingestellt) staune ich immer wieder über die Themen-Vielfalt. Vielmehr:

Es lässt sich zu jedem Themenbereich aus Business, Persönlichkeit, Freizeit und Alltag, Ernährung und Sport eine passende Challenge ableiten.

Das Thema der Challenge möglichst konkret zu wählen, hilft, um die passende Zielgruppe anzusprechen.Wähle daher eher kein sehr allgemeines Thema wie „Online-Business“ oder „Gesundheit“.

Eine Challenge wird besonders attraktiv durch ein bestimmtes Thema, das den Menschen unter den Nägeln brennt und ein Ziel das sie erreichenm möchten. Außerdem ist es sinnvoll sich auf eine konkrete Zielgruppe zu fokussieren.

Ein Beispiel: Ina Manthey motivierte in ihrer Challenge Menschen mit Diabetes dazu, regelmäßig ihre Werte zu messen. Eine tolle Idee, die man zudem gerne an Betroffene weiterleitet! Und schon erfahren mehr Menschen – und zudem auch die richtigen Menschen – von Deiner Online-Challenge.

Eine Challenge sollte für die Teilnehmenden leicht machbar sein.

Eine Challenge braucht also ein Thema, das nicht zu groß ist. „In 5 Tagen ein Online Business starten“, das enttäuscht nur und lässt die Interessenten aussteigen. Gerade das kleine Ziel einer Challenge, das die Teilnehmer wirklich erreichen können, schafft Vertrauen und gute Laune.

Hier ein paar Ideen, die Du als Online Challenge abieten kannst:

  • Yoga Challenge – jeden Tag eine Yoga-Übungsreihe.
  • Walking Challenge – 30 Tage mindestesn 10.000 Schritte jeden Tag
  • Workout Challenge – jeden Tag ein kleines Workout machen und Erfolge feiern
  • Meditations Challenge – morgens um 8 Uhr für 10 Minuten meditieren
  • Aufräum Challenge – jeden Tag eine kleine Ordnungsaktion, das schaffen auch Aufräummuffel
  • Gesund Essen Challenge – 3 Gemüse am Tag? Dazu Fotos auf Instagram teilen, was auf dem Teller ist.
  • Blog Challenge – jeden Tag an einem Artikel weiter schreiben und darüber posten
  • Zeichnen Challenge – jeden Tag eine kleine Skizze

Übertrage die Prinzipien einfach auf Dein Thema und überlege, was für Dich und Dein Business sinnvoll ist.

 

Gutes Timing der Online Challenge

Eine ideale Dauer für eine Online-Challenge gibt es nicht. Eine längere Challenge muss nicht unbedingt besser sein als eine kurze. Die meisten Online Challenges laufen zwischen 5 und 21 Tagen.

Die ideale Dauer der Challenge hängt vom Thema, der Zielsetzung und von der Zielgruppe ab. Aber auch vom eigenen Stehvermögen und den Kapazitäten. Aus dem Stand sollte man es sich nicht antun, Input und Begleitung über 21 Tage zu bieten. Bei kürzeren Challenges bleiben die Leute eher dabei, denn die Anfangseuphorie trägt sie leicht durch 5 Tage. Mittlerweile geht der Trend zu kürzeren Online-Challenges.

Wer aus eigener Ungeduld eine Challenge mit wenigen Tagen Vorlauf starten will, kann mit seiner spontanen Energie ebenso gut Teilnehmer gewinnen, wie eine Challenge, die von langer Hand geplant ist.

 

Sichtbarkeit: wo finden wir Deine Challenge?

Bei einer live Online-Challenge gibt es einen festen Starttermin, aber auch ein festes Ende. Das Event muss also rechtzeitig vor dem Start der Challenge kommuniziert werden.

Auch an den ersten Challenge Tagen füllt sich noch die Liste, vor allem wenn die Mitmachenden begeistert sind und in ihren Kanälen davon berichten und z.B. Fotos und Erfolge posten.

Den angekündigten Starttermin sollte man auf der Anmeldeseite deutlich sichtbar machen und auch einhalten. Manche Anbieter verschieben kurzerhand und still und leise ihren Starttermin und machen sich dann bei den bisher Angemeldeten und auch bei Netzwerkpartnern keine Freunde.

Außerdem sollte deutlich kommuniziert werden, worum es geht und vor allem: wer macht die Challenge? Für die Übersicht aktueller Challenges lande ich immer wieder bei Ankündigungen, auf denen maximal ein handgeschriebener Vorname oder gar kein Name steht. „Absender unbekannt“ ist keine gute Ansprache für neue potentielle Kunden.

Stöbere in den Ideen für mehr Sichtbarkeit im Online-Business.

 

Eine Community motiviert zusätzlich bei einer Online-Challenge

Auch die Gruppe der Challenge Teilnehmenden spielt eine wichtige Rolle. Denn die Community trägt die Menschen durch die Challenge, beispielsweise in Form einer Facebook-Gruppe. Die Teilnehmer knüpfen dort Kontakte zu Gleichgesinnten, mit denen sie Probleme und Ziele teilen. Trotz eines gemeinsamen Themas, kommen in der Challenge sehr unterschiedliche Menschentypen mit verschiedenen Intentionen zusammen.

Es gibt Challenges mit tausenden Teilnehmern. Aber auch eine Challenge mit nur einer handvoll Menschen ist sehr wertvoll. Gerade bei schwierigen oder persönlichen Themen ergibt sich dann mehr Verbindlichkeit und ein tiefer gehender Austausch.

Und für die erste eigene Challenge ist eine übersichtliche Gruppe hilfreich. Kleine Problemen, z.B. technischer Art, wenn Mails nicht ankommen oder sich Fehler einschleichen, lassen sich dann im direkten Kontakt mit den Teilnehmern klären und lösen.

 

Fazit

Eine Online-Challenge ist eine gute Möglichkeit, um über einen fest definierten Zeitraum potenzielle Kunden mit kleinen Aufgaben zu unterstützen und darüber mehr Bekanntheit aufzubauen oder ein eigenes Angebot zu verkaufen.

 

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