Online Challenges bieten eine win-win Situation für Anbieter und Mitmachende. Und das spricht sich rum, denn es werden immer mehr Challenges. Im 1. Halbjahr 2017 waren es bereits 48 Online Challenges und 26 Online Kongresse.

Insbesondere die Challenges haben sich über viele Themen hinweg als sinnvolles Geschenk für potentielle Kunden entwickelt. Denn sie konsumieren nicht nur, sondern teilen auch ihre Erfolge und Nöte. Auch dem Macher eines solch losen Wettbewerbs bietet die Challenge einen echten Nutzen. Im Anschluss an eine hochwertige Challenge lässt sich ein passendes kostenpflichtiges Produkt anbieten und erfolgreich verkaufen. Aber dies ist nur einer von ganz vielen Gründen, eine Online Challenge selber anzubieten.

Was ist eigentlich eine Online Challenge?

Eine Challenge motiviert die Teilnehmer, sich einer Herausforderung zu stellen. Innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums führt sie die Teilnehmer vom Start zum Ziel. Der Initiator der Challenge gibt den entsprechenden Input oder lediglich einen Start-Impuls. Bei den Online Challenges bietet er oft Dranbleibe-Motivation, Austausch in Echtzeit und kann sein Experten-Wissen weiter geben.

Themen von Online Challenges

Challenges gibt es zu ganz unterschiedlichen Themen. Vielmehr: es lässt sich zu jedem Themenbereich aus Business, Persönlichkeit, Freizeit und Alltag, Ernährung und Sport eine passende Challenge ableiten.

Das Thema der Challenge möglichst konkret zu wählen, hilft, um die passende Zielgruppe anzusprechen. Eine besondere Challenge mit einer sehr konkreten Zielgruppe bietet Ina Manthey an: sie motiviert Menschen mit Diabetes, regelmäßig ihre Werte zu messen. Eine tolle Idee, die man gerne an Betroffenen weiterleitet.

Eine Challenge sollte machbar sein. Sie braucht also ein Thema, das nicht zu groß ist. „In 5 Tagen ein Online Business starten“, das enttäuscht nur und lässt die Interessenten aussteigen. Gerade das kleine Ziel einer Challenge, das die Teilnehmer wirklich erreichen können, schafft Vertrauen und gute Laune.

Ziel: warum willst Du eine Challenge machen?

Eine Challenge ist Arbeit für den Macher, bietet aber auch allerlei Mehrwert. Um die eigene Challenge sinnvoll durchzuführen, sollte man sich vorab über seine Ziele klar werden. Meine erste Challenge habe ich sehr spontan gestartet, weil ich Lust auf ein Thema hatte, das ich in der Gruppe einfach mal ausprobieren wollte. Auch ohne konkretes Ziel hat es mir Spaß gemacht, vermutlich war genau das auch mein Ziel.

Es geht natürlich auch anders, denn eine Challenge ist auch ein strategischer Baustein im Online Business. Folgende Zielsetzungen sind beispielsweise möglich:

  • Bekanntheit steigern
  • Expertenpositionierung entwickeln
  • Vertrauen aufbauen
  • Newsletterliste füllen
  • Kontakt zur Zielgruppe aufbauen
  • Sorgen und Nöte der Zielgruppe besser kennen lernen
  • Sprache der Zielgruppe kennen lernen
  • Wunschkundenprofil schärfen
  • das eigene Profil schärfen: welche Themen machen mir als Angebot Spaß und liegen mir
  • Schwerpunkte testen: welche Themen laufen gut
  • Folge-Produkte spezifizieren
  • Formate ausprobieren: Webinar, live Video, Umfragen, Verlosungen
  • Backlinks aufbauen: durch Challenges mit Blogbeiträgen.

Dauer & Timing: Gutes Timing der Online Challenge

Eine ideale Dauer gibt es nicht. Eine längere Challenge muss nicht unbedingt besser sein als eine kurze. Die meisten Online Challenges laufen zwischen 5 und 21 Tagen. Die ideale Dauer hängt vom Thema, der Zielsetzung und von der Zielgruppe ab. Aber auch vom eigenen Stehvermögen und den Kapazitäten. Aus dem Stand sollte man es sich nicht antun, Input und Begleitung über 21 Tage zu bieten. Bei kürzeren Challenges bleiben die Leute eher dabei, die Anfangseuphorie trägt sie leicht durch 5 Tage.

Wer aus eigener Ungeduld eine Challenge mit wenigen Tagen Vorlauf starten will, kann mit seiner spontanen Energie ebenso gut Teilnehmer gewinnen, wie eine Challenge, die von langer Hand geplant ist.

Kommunikation: wo finde ich Deine Challenge?

Bei einer Challenge gibt es einen festen Starttermin, aber auch ein festes Ende und das ist dann auch das Ende vom Fest des Listenfüllens. Das Event muss also rechtzeitig vor dem Start der Challenge kommuniziert werden. Auch an den ersten Challenge Tagen füllt sich noch die Liste, vor allem wenn die Mitmachenden begeistert sind und in ihren Kanälen davon berichten und zB Fotos und Erfolge posten.

Den angekündigten Starttermin sollte man auf der Landingpage deutlich sichtbar machen und auch einhalten. Manche Anbieter verschieben kurzerhand und still und leise ihren Starttermin und machen sich dann bei den bisher Angemeldeten und auch bei Netzwerkpartnern keine Freunde.

Außerdem sollt deutlich kommuniziert werden, worum es geht und vor allem: wer macht die Challenge? Für die Übersicht aktueller Challenges lande ich immer wieder bei Ankündigungen, auf denen maximal ein handgeschriebener Vorname oder gar kein Name steht. Absender unbekannt ist keine gute Ansprache für neue potentielle Kunden.

Community: Die Kraft der Gruppe

Die Community trägt die Teilnehmer durch die Challenge. Oft in Form einer Facebook-Gruppe, knüpfen die Teilnehmer in der Community Kontakte zu Gleichgesinnten, mit denen sie Probleme und Ziele teilen. Es gibt Challenges mit tausenden Teilnehmern, aber auch eine Handvoll Teilnehmer kann wertvoll sein. Gerade bei schwierigen oder persönlichen Themen ergibt sich dann mehr Verbindlichkeit und ein tiefer gehender Austausch. Und für die erste eigene Challenge ist eine übersichtliche Gruppe hilfreich. Kleine Problemen, zB technischer Art, wenn Mails nicht ankommen oder sich Fehler einschleichen, lassen sich dann im direkten Kontakt mit den Teilnehmern klären und lösen.

In 2016 kamen in der Übersicht aktueller Challenges  91 Online Challenges zusammen. In der Rückschau auf das Jahr 2016 habe ich in einer Infografik einige Kennzahlen zusammengestellt.

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Eva Peters ist bekennende Anhängerin von Onlinekursen und hat viele unterschiedliche Interessen. Daher freut sie sich auf Onlinekurse nahezu aller Art.

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