Woher kommen die Ideen für Blogartikel? Das fragt Elke Schwan-Köhr in ihrer Blogparade „Worüber soll ich schreiben?“.

Und damit steht eine erste hilfreiche Themenquelle fest: Blogparaden. Habe ich Lust, über das angebotene Thema nachzudenken und etwas zu schreiben? Dann überprüfe ich, ob es zu meinem eigenen Blog passt, also für die Zielgruppe interessant sein könnte. Allerdings gibt es auch Blogparaden, bei denen mich das Thema interessiert, es auch zu dem Blog passt, ich darüber aber nicht öffentlich schreiben möchte.

Weitere Ideen und Themen für Blogartikel fliegen mir meistens zu. Sie nehmen dabei den Weg über Fragen, und Probleme meiner Zielgruppen. Auch Fragen, die ich mir selber stelle, sind der Start für manche Blogartikel. Zunächst wollte ich nur reflektieren, was mich selber eigentlich an Webinaren und Onlinekursen reizt. Und dann kam es zu den virtuellen Inspirationen.

Am Anfang steht eher eine grobe Idee oder ein Gedanke, der mich lockt, darüber zu schreiben. Dann notiere ich, was ich dazu erzählen oder was ich damit erreichen möchte. Das Thema versuche ich so konkret wie möglich zu formulieren, sonst wird mir der Artikel zu umfassend. Der springende Punkt ist oft, aus einer Idee ein genaues Thema für einen Blogartikel zu machen. Dabei entstehen aus einer übergreifenden Idee oft mehrere Artikel.

Das Format fördert die Ideen

Auch unterschiedliche Artikel-Formate helfen mir bei der Themenfindung. Wenn ich interessante Kursanbieter finde, dann habe ich Lust, sie zu interviewen. Zuletzt die Steuerberaterin Benita Königbauer, die jetzt auch Onlinekurse anbietet. Und Eva Laspas, die verschiedene Online-Schreibkurse durchführt. Diese Interviews bilden mittlerweile eine Serie im Onlinekurse Kompass und ich habe das Thema Interview immer im Hinterkopf, wenn ich im Netz stöbere.

Ein anderes Format, das ich gerne nutze, sind Listen, die dem Leser – und mir – Orientierung zu bestimmten Themen geben. Die Fülle aktueller Blogaparaden regte mich dazu an, zu recherchieren, ob zeitgleich noch weitere Blogparaden laufen und so entstand der Artikel zu aktuellen Blogparden.

Ideen für Blogartikel, die noch nicht reif sind

Einige Ideen und Artikel schaffen es nicht bis zum Veröffentlichungsklick, sondern schmoren unter den „Entwürfen“. Entweder fehlte mir bisher der entscheidende Punkt bei dem Thema oder lediglich das passende Bild. Artikelthemen, die zu viel Recherche oder unangemessen viel Mehrarbeit mit sich bringen, bleiben erstmal im Pool der Ideen. Entweder kommt ihre Zeit oder sie dienen lediglich als Steigbügel für ganz andere Ideen. Da wäre seit längerem ein Quiz in der Entstehungsphase. Aber das riecht noch sehr nach Mehrarbeit in der Technik und es fehlt mir noch das ganz konkrete Thema. Ich denke, das wird dann irgendwann von alleine kommen. Spätestens an langen WInterabenden werde ich mich um das Quiz kümmern, damit es tatsächlich eines wird.

Ideensammlung und Redaktionsplan

In erster Linie habe ich eine Ideensammlung mit Stichwörtern zu Artikelideen. Diese Sammlung sehe ich ab und zu durch. Dabei merke ich, welche Idee jetzt reif ist und welche ich komplett verwerfen möchte.

Und es gibt tatsächlich einen groben Redaktionsplan, zumindest eine Sammlung mit Arbeitstiteln, die für etwa 2 Monate geplant sind. Aus einigen dieser Arbeitstitel entsteht schnell ein erster Entwurf, wenn ich Lust zum Schreiben habe. Ich nehme aber auch gerne spontan interessante Themen auf, die mir begegnen. So entstand der Artikel zur Komponentenliste, mit der ich so gut arbeiten konnte, dass eine Rezension auf der Hand lag.

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Eva Peters ist bekennende Anhängerin von Onlinekursen. Hauptberuflich ist sie Marktforschungsberaterin und hat viele unterschiedliche Interessen. Daher freut sie sich auf Onlinekurse nahezu aller Art.