Du gibst ein Webinar an einem richtig heißen Sommertag. Oder ein wichtiges Online-Meeting steht an und die Temperaturen fühlen sich eher nach Pool als nach Business an.

Wer selbstständig ist oder im Homeoffice arbeitet, möchte das auch bei Hitze meistern.

Vor allem, wenn wir uns in einer Videokonferenz zeigen.

Warum die Hitze bei Videokonferenzen im Homeoffice problematisch wird

Sommer ist eine feine Sache, auch im Homeoffice. Wir können in bequemer Kleidung bei offener Balkontür arbeiten.

In einer Videokonferenz wird es etwas schwieriger, vor allem, wenn wir aktiv mitmachen. Denn wir wollen natürlich nicht die ganze Nachbarschaft unterhalten. Und wenn der Nachbar gerade Rasen mäht, ist es akustisch auch nicht die passende Untermalung.

Also Balkontür zu, Fenster zu und schon wird es so richtig mollig warm vor dem Bildschirm.

Was kann man selber machen, um auch bei Hitze in Online-Meetings professionell zu bleiben?

 

5 bewährte Tipps für einen kühlen Kopf in sommrlichen Online-Meetings

Weil ich selber sehr hitzeempfindlich bin, habe ich in den letzten Jahren einiges erprobt, um auch bei Hitze einen halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Das hilft mir, wenn ich ein Webinar, Online-Training oder einen Online-Workshop gebe oder an einem Online-Meeting teilnehme.

Das ist vor allem wichtig, wenn Du eine aktive Rolle hast oder die Veranstaltung, wie z.B. ein Webinar alleine bespielst. Meistens wird uns nämlich noch wärmer, wenn wir viel sprechen und engagiert durch das Online-Meeting gehen wollen.

 

1) Füße kühlen

Eine große Schüssel Wasser unter den Tisch, da kommen bei Bedarf die Füße rein. Niemand wird es merken!
Lege ein Handtuch davor, denn zwischendurch möchtest Du mal aus dem Fussbad aussteigen. Die Schüssel sollte auch nicht zu voll sein, sonst schwappt es leicht über. Und das Wasser sollte nicht zu kalt sein …

 

2) Den Puls kühlen

Halte ein kleines Handtuch oder einen Waschlappen mit kalten Wasser bereit. Bei Bedarf um die Handgelenke legen. Auch das sieht niemand!

 

3) Viel Wasser trinken

Ein großes Glas Wasser bereitstellen und ggf. noch eine weitere Flasche mit Wasser. Immer wieder etwas trinken, am besten bereits bevor Du Durst verspürst. In einem Webinar kannst Du auch gut kleine Trinkpausen machen, indem Du eine Frage stellst, die die Teilnehmerinnen dann im Chat beantworten. Beim Trinken eventuell Deinen Ton ausstellen.

 

4) Sommerliche Kleidung

Online reicht es „obenrum“ dem Meeting angemessen gekleidet zu sein. Das Oberteil solte locker sitzen, um noch Bewegungsfreiheit zu haben. Untenrum darf es auch ein dünnes Röckchen oder die Badehose sein. Aber denke auch daran, dass man ggf. auch mal aufstehen muss im Meeting!

 

5) Ein kühler Platz für das Online-Meeting

Wer seinen Raum nicht durch Rolläden o.ä. abdunkeln kann, sollte vorab prüfen, ob die Sonne zum Zeitpunkt des Meetings auf den Schreibtischplatz scheint. Dann suche ggf. einen anderen Platz oder nutze einen anderen Raum für das Online-Meeting.

 

Meine Online-Meetings bei Hitze

Ohne diese Tipps hätte ich in den letzten Sommern meine Webinare und Online-Workshops nur mit Mühe überstanden. Du kannst sicher sein, meine Füße baumeln im kühlen Nass, wenn Du an einem heißen Tag in meinem Webinar oder Online-Training bist.

Und weil mein Schreibtischplatz nachmittags herrliche Sonne hat, gebe ich meine Webinare, Online-Trainings und Kurzworkshops überwiegend vormittags oder auch am Abend. Ich berücksichtige die Sonnenzeiten also schon bei meiner Planung.

Außerdem mache ich im Sommer eher kurze Angebote, z.B. virtuelle Kurzworkshops , so dass sowohl die Teilnehmerinnen als auch ich möglichst wenig Zeit in der Videokonferenz verbringen.

 

Weniger live Online-Meetings im Sommer

Eine andere Möglichkeit ist natürlich, den Sommer etwas anders zu planen.

Wenn ich keine „lives“ machen möchte, kann ich auch jederzeit meine Selbstlernkurse anbieten.

Oder ich mache im Sommer eine Sommeraktion für mein Business, die zu meinem Sommergefühl und meiner Urlaubsplanung passt.

Wenn Du also auch die Freiheit hast, Deine Angebote zeitlich zu planen, dann reduziere im Sommer Deine virtuellen Live-Veranstaltungen.

Es lohnt sich auch, auszuprobieren, was gut für einen selber ist und was im Homeoffice machbar ist. Denn das ist natürlich auch von den räumlichen Gegebenheiten und den eigenen Vorlieben abhängig.

 

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