Bei Linkedin kann man einfache Umfragen erstellen. In diesem Artikel zeige ich

  • die einzelnen Schritte, um eine Umfrage bei Linkedin zz erstellen
  • und was man bei den Linkedin Umfragen beachten sollte.

Die Umfragen-Beiträge kann man auf dem Desktop aber ebenso gut auch in der Linkedin-App machen.

 

In 5 Schritten bei Linkedin eine Umfrage erstellen

Die Umfrageoption bei Linkedin ist sehr einfach.

Dennoch ist es gut, vorher zu wissen, worauf man dabei achten sollte. Wir gehen die einzelnen Schritte durch, um eine Umfrage auf dem Linkedin-Profil zu erstellen.

 

1) Bei Linkedin einen Umfragenbeitrag beginnen

Eingeloggt bei Linkedin, können wir einfach auf unserem Profil einen „Beitrag beginnen“.

Dort werden uns dann verschiedene Optionen angezeigt. Wähle hier „Umfrage erstellen“ aus:

Umfrage erstellen bei Linkedin

2) Frage und Antwortmöglichkeiten formulieren

Im nächsten Schritt formulierst Du eine kurze schlaue Frage. Für den Fragentext stehen 140 Zeichen zur Verfügung. Und wir können bis zu 4 Antwortoptionen erstellen. Jede Antwort ist auf 30 Zeichen begrenzt. Wir müssen uns hier also kurz fassen.

 

3) Dauer der Umfrage festlegen

Wähle dann aus, wie lange die Umfrage auf Linkedin laufen soll. Vorab eingestellt ist 1 Woche. Nach Ablauf der gewählten Umfragedauer kann nicht mehr mit abgestimmt werden.

Umfragedauer

4) Beitrag fertig stellen

Mit einem Klick auf „Fertig“ wird die Umfrage aber noch nicht gepostet. Sondern uns wird zunächst angezeigt, wie der Beitrag aussehen wird. Jetzt können wir noch den Text in der Umfrage ändern. Sobald der Beitrag auf Linkedin veröffentlicht ist, sind Textänderungen innerhalb der Umfrage nicht mehr möglich! Es lohnt sich also, auf mögliche Rechtschreibfehler und die Logik der Umfrage zu schauen.

Besonders erfreulich ist, dass wir hier noch einen Intro-Text ergänzen können, wie bei einem normalen Beitrag auf Linkedin. Denn damit lässt sich der eigentliche Fragentext – der auf 140 Zeichen beschränkt ist – wirklich kurz halten.

Sollte also noch zusätzliche Hintergrundinformation notwendig sein, können wir diese in dem Beitragstext ausführlicher schreiben:

Patz für mehr Text in der Linkedin Umfrage

5) Die Umfrage auf Linkedin veröffentlichen

Mit einem Klick auf „Posten“ wird die Umfrage veröffentlicht. Nach und nach wird sich die Umfrage füllen. Im Beitrag wird jeweils angezeigt, wieviele Personen schon abgestimmt haben, sowie die Verteilung der Stimmen in Prozentangaben und als Balken.

 

Achtung vor dieser Fragenfalle bei Linkedin

Mal eben eine Frage stellen mit 4 Antwortmöglichkeiten scheint keine Raketenwissenschaft zu sein. Dennoch kann man einiges falsch machen!

Eine wichtige Sache möchte ich daher an dieser Stelle erwähnen:

Da die Umfragen bei Linkedin so gestaltet sind, dass nur eine Antwort angeklickt werden kann, sollten die Frage und die Antworten entsprechend sinnvoll formuliert werden.

Ein Beispiel, was als Frage auf Linkedin nicht sinnvoll ist

Welche Formate bietest Du in Deinem Business bereits online an:

    • Mitgliederbereich
    • Onlinekurs
    • E-Book
    • 1:1-Beratung

Warum ist das nicht sinnvoll?
Wer bereits einen Onlinekurs und ein E-Book anbietet, kann hier nur eine Sache anklicken. Die Ergebnisse sind also nicht korrekt. Oder die Leute antworten erst gar nicht. Und es macht auch keinen guten Eindruck. Denn es zeigt, dass man nicht weit gedacht hat mit seiner Frage. Das passiert leicht, indem man genau die Frage stellt, die man gerne beantwortet hätte.

Ein Beispiel, was als Frage auf Linkedin sinnvoll ist

Eine Frage wie die nachfolgende kann dagegen beantwortet werden:
Bietest Du bereits kostenpflichtige Onlinekurse an?

    • Ja
    • Ich bin dabei einen Kurs zu entwickeln und anzubieten
    • Nein

Hier wird man nicht mehrere, sondern nur eine Antwort-Möglichkeiten anklicken, denn die Antworten schließen sich gegenseitig aus. Außerdem kann auf diese Frage jeder antworten.

 

Umfrage auf dem Linkedin Profil oder in der Gruppe?

Beides ist möglich. Auf dem eigenen Profil haben wir freie Hand und natürlich auch in den Gruppen, in denen wir selber Administrator sind.

In anderen Gruppen ungefragt eine Umfrage zu erstellen, ist nicht die feine Art. Aber man kann sich einfach bei dem Administrator der Gruppe erkundigen, ob das erlaubt oder sogar gewünscht ist.

 

 

Warum sollte man Umfragen auf Linkedin machen?

 

1) Mehr Interaktion auf Linkedin

Umfragen können die Leute auf Linkedin mal eben mitmachen. Zumindest wenn die Umfrage klar formuliert ist. Wenn viele Leute die Umfarge anklicken, bekommt der Beitrag mehr Interaktion und wird dann häufiger ausgespielt.

Je nachdem, wie man diese Umfrageoption nutzen will, kann man die Leute auch ermuntern, etwas im Kommentar zu schreiben. Bei meiner Frage im obigen Beispiel nach Online-Workshops könnte ich beispielsweise zusätzlich fragen, zu welchem Thema sie Online-Workshops anbieten. Vermutlich werden Umfragenbeiträge mit mehr Kommentaren auch stärker von Linkedin angezeigt.

 

2) Marktforschung in kleinen Häppchen

Über Umfragen erfährt man natürlich auch ein bisschen mehr über die Menschen. Wobei es öffentlich auf Social Media und mit den begrenzten Möglichkeiten wie bei Linkedin natürlich nur ansatzweise geht. Öffentliche Umfragen sind daher bezüglich der Ergebnisse mit Vorsicht zu geniessen. Wer also mehr über seine Zielgruppe und die Kundenbedürfnisse wissen möchte, sollte andere Möglichkeiten nutzen.

Wer beispielsweise einen eigenen Kurs anbieten will, sollte sich intenisv mit seiner Zielgruppe befassen. Ansonsten entwickelt man seinen Onlinekurs am Markt vorbei und hat ein Angebot, das niemand kauft.

 

 

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