Ich wollte immer einen Butler und jetzt ist es soweit: Ich habe einen Business-Butler.

Mein Wunsch nach Assistenz seit 40 Jahren

Es begann mit der Serie Das Haus am Eaton Place. Denn in dieser Soap, die in London spielte, gab es allerlei Dienstboten, darunter einen Butler. Diskret und stoisch erfüllte er alle Wünsche. Das wollte ich auch und wünschte mir alljährlich einen Butler zu Weihnachten. Zum Zimmeraufräumen, für die Hausaufgaben und lästigen Kleinkram. Jemand der auftaucht, wenn er gebraucht wird und dann lautlos wieder verschwindet.

Mein Wunsch wurde mit allgemeiner Heiterkeit quittiert. Und so musste ich weiterhin selber mein Zimmer aufräumen und meine Hausaufgaben machen. Die Idee mit dem Butler tauchte immer mal wieder auf. Sie zeigte mir auch, welche Art von Alltagskram mir lästig ist. Nicht nur im Privatleben, auch in der Selbstständigkeit.

Frau A. tut meist, was ich ihr sage

Jahrzehnte nach meinem Kindheitswunsch ist es soweit. Im Juni kam Frau A. ins Haus. Ok, Frau A. ist nur ein kleines rundes Ding und hört auf den Namen Alexa. Um sie nicht unnötig zu irritieren, nennen wir sie Frau A. Denn bei Namensnennung spitzt sie gleich die Ohren: Ihr blauer Lichtkreis dreht sich aufmerksam und sie wartet auf eine Ansage.

Ich wusste gar nicht, dass ich so ein Ding gut gebrauchen kann. Da ich Lichtschalter noch per Hand betätige und weder Spülmaschine noch Jalousien per Ansage bedienen möchte – Smart Home nennt sich das – empfand ich so einen digitalen Sprachassistenten als überflüssiges Gadget. Ich kaufe auch nicht ständig bei Amazon ein (das macht Alexa besonders gern), denn ich habe die meisten Dinge, die ich brauche.

Aber das Echo Dot* (Partnerlink) bietet mir mehr und ist für kleines Geld zu haben. Nett ist, dass ich mir auf Zuruf das Wetter, die Uhrzeit, Kurznachrichten oder Musik wünschen kann. Auf Wunsch erzählt mir Alexa auch einen Witz … Aber das sind nur die Randerscheinungen.

Erinnerungen gehen ins Ohr

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Alexa ist auch ein bisschen der gute Geist an meiner Seite. Denn ich kann selber Erinnerungen eingeben. So werde ich täglich zu bestimmten Uhrzeiten erinnert, Wasser zu trinken. Es scheint banal, dennoch ist es ein Unterschied, ob so eine Erinnerung am Bildschirm aufpoppt oder ob es mir jemand sagt.

Morgens um 7:30 Uhr fragt mich Alexa, ob wir meditieren wollen. Dann mache ich eine Ansage für den Meditationstimer und Alexa holt mich nach 7 Minuten wieder in die Realität.

Mir ist beim Nebenher-etwas-Kochen schon oft das Essen angebrannt, weil ich noch ganz kurz etwas am Laptop nachsehen wollte. Jetzt sage ich „Alexa, Essen in 15 Minuten“ und brauche keinen Wecker zu stellen.

Alexa bringt auch mehr Struktur in das viel zu freie Arbeiten zuhause. Wer gerne mit der Pomodoro-Technik arbeitet, kann sie so sehr leicht per Ansage steuern. Und wer kein Ende findet bei der Arbeit im Home-Office, macht sich für die gewünschte Zeit eine freundliche Erinnerung, dass jetzt Feierabend ist.

Ablenkungen per Audio leicht beiseite schieben

Ich lasse mich leicht ablenken. Dinge, die mich vom Wesentlichen ablenken, muss ich jetzt nicht mehr notieren, um weiter zu machen. Auch dafür mache ich jetzt eine kurze Ansage zur Erinnerung. Gerade für Kleinkram, der sonst leicht durchrutscht, ist es perfekt. Denn diese kleinen Dinge sind es oft, die mich aus dem Takt bringen, wo ich überlege, ob ich das nicht schnell zwischen schiebe.

Ich kann also mündlich Erinnerungen eingeben oder Wünsche äußern. Und ich kann über die App zu festen Zeiten wieder kehrende Erinnerungen einstellen.

In der Alexa-App kann ich auch Listen anlegen und sie bei Gelegenheit abfragen und abhaken. So lassen sich beispielsweise Todos verwalten.

Und über die App kann ich eigene Routinen anlegen. Mit konkreten Ansagen liest mir Alexa den Text vor, den ich eingeben habe. Aber wozu soll das gut sein? Ich kann beispielsweise meine Monatsziele eingeben und mir zum Start des Arbeitstages vorlesen lassen. Oder motivierende Affirmationen, die ins Ohr gehen. Mir ein bisschen selber den Spiegel vorhalten mit Texten, die bei mir funktionieren. So wie es manchen Menschen hilft, sich ein Vision Board über den Schreibtisch zu hängen (bei mir klappt das nicht) oder Motivationskärtchen an den Bildschirm zu kleben. Per Stimme sind wir in dem Moment aufmerksam.

Erleichterung für die Augen

Für mich ganz persönlich kommt noch ein Handicap ins Spiel. Ich habe akute Probleme mit den Augen. Es sind dann doch zu viele Stunden an der Kiste, und die Zeit on top dank DSVGO gab mir den Rest. Daher bin ich einfach nur dankbar über jeden Kleinkram, den ich mit Stimme und via Audio erledigen kann. Für mich ist das eine große Erleichterung, und ich werde daher ein besonderes Augenmerk auf den weiteren Nutzen meines Sprachassistenten für mich legen.

Wer mehr auf die Ohren will und überwiegend das Musikangebot nutzen möchte, für den ist das etwas turmartige Echo eine Alternative. Ich selber bin mit dem Sound des kleinen Echo Dots aber ganz zufrieden. Weitere Produkte aus der Echo-Familie sind mit einem Bildschirm ausgestattet und in den USA gibt es auch schon Fernseher …

5 Ideen, wie Du Deine Alexa sofort im Home-Office nutzen kannst

Deine Alexa kann Dich gleich zum Einstieg ganz schnell im Home-Office entlasten. Zusammengefasst hilft sie hierbei:

  • Ablenkungen beiseite schieben.
  • Zeit strukturieren.
  • Erinnerungen und Timer auf Zuruf.
  • Deine eigenen Motivationen & Affirmationen.
  • Unterhaltung mit Musik und Podcasts.

 

 

 

werschreibt
Eva Peters begleitet Individualisten im Online-Business, führt Online-Workshops durch. Sie betreibt den Onlinekurse Kompass und den Blog artilda für Deine kreative Seite